Zehn Jahre nach der Gründung der Blu-ray Group am 19. Februar 2002 zieht der Hightech-Verband BITKOM auf Basis von Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) eine sehr positive Bilanz. Damals hatten sich die Unternehmen Panasonic, Pioneer, Philips, Sony, Thomson, LG Electronics, Hitachi, Sharp und Samsung auf die Standards für die Blu-ray-Discs geeinigt. Inzwischen werden für das Jahr 2012 in Deutschland 2,3 Millionen verkaufte Blu-ray-Player prognostiziert. Im Vergleich zu 25.000 Stück im Jahr 2007, als diese neuen Geräte erstmals in die Verkaufsregale kamen. In Großbritannien sollen in diesem Jahr immerhin noch 1,9 Millionen Geräte über den Ladentisch gehen und in Frankreich 1,1 Millionen Stück.
DVD gerät unter Druck
Die DVD scheint mächtig auf dem Rückzug zu sein. Im Gegensatz zum Jahr 2007 mit 4,4 Millionen verkauften DVD-Playern werden 2012 höchstwahrscheinlich nur noch 1,2 Millionen Kunden sich für einen neuen DVD-Player entscheiden. Bereits in acht Prozent der deutschen Haushalte stehen inzwischen Blu-ray-Player oder entsprechend kompatible Geräte. Das geht aus einer Untersuchung der Goldmedia hervor.
Blu-rays mit vielen Vorteilen
Sowohl über spezielle Player als auch über Computer und viele Spielekonsolen können Blu-rays angeschaut werden. Mit der 4-fach höheren Auflösung einer Blu-ray gegenüber der DVD kommen die Bildvorteile eines Full-HD-Fernsehers voll zum Tragen. Auch 3D-Spielfilme laufen über einem Blu-ray-Player in Full-HD-Auflösung. Nicht zuletzt können Blu-ray-Player häufig auch ans Internet angeschlossen werden.