Biodiesel

Biodiesel ist eine Art der erneuerbaren Energieträger. Biodiesel entspricht seiner Verwendung nach dem Dieselkraftstoff und ist größtenteils pflanzlich, wird aus Pflanzenölen (hier vorrangig Rapsöl) und tierischen Fetten gewonnen. Seine Vorteile liegen klar in der Produktion aus nachwachsenden Rohstoffen. Im Fall von Leckagen ist Biodiesel weit weniger umweltschädlich als herkömmlicher Dieselkraftstoff. Biodiesel als CO2-neutral zu bezeichnen ist umstritten. Eine CO2-Neutralität wäre gewährleistet, wenn bei der Nutzung von Biodiesel nur so viel CO2 freigesetzt würde, wie während des Wachstums des Rohstoffes aus der Atmosphäre entnommen wurde. Die Herstellung von Biodiesel setzt jedoch bei Anbau und Verarbeitung mehr CO2 frei als die Pflanzen im Wachstum durch Photosynthese aus der Atmosphäre genommen haben. Es wurde von der EU in der Biokraft-Richtlinie festgelegt, dass alle Mitgliedsstaaten bis 2010 einen Anteil von 5,75 Prozent ihres Kraftstoffverbrauchs aus Biokraftstoffe decken müssen, entweder in Reinform oder als Beimischung. In Deutschland ist es seit 2004 gestattet, den herkömmlichen Mineralöldiesel mit bis zu 5 Prozent Biodiesel zu strecken.