Elektrosmog

Elektrosmog bezeichnet die elektromagnetische Strahlung von Geräten. Epidemiologische und experimentelle Studien befassen sich mit den gesundheitlichen Auswirkungen elektromagnetischer Felder. Experten streiten sich über mögliche gesundheitliche Auswirkungen wie Kopfschmerzen, Depressionen oder gar Krebs, bestätigte Nachweise oder der Ausschluss schädlicher Effekte gibt es bisher nicht. Durch den ständigen Zuwachs elektrischer Anlagen wie Hochspannungsleitungen oder Fernsehsender hat sich der Strahlungspegel in den letzten Jahrzehnten stetig vergrößert. Nur die nicht ionisierende Strahlung, die im Frequenzbereich von 30 bis 300 Milliarden Hertz liegt und die elektrische Ladung von Molekülen im Körper nicht verändern kann, bezeichnet mal als Elektrosmog. Aktuelle Grenzwerte in Deutschland werden so gewählt, dass eine Schädigung nach derzeitigem Wissensstand vermieden wird. Kritiker wünschen sich jedoch eine vorsorgliche weitere Absenkung der Grenzwerte wie z. B. in der Schweiz.