Klimawandel

Änderung klimatischer Bedingungen bezeichnet man als Klimawandel. Im heutigen Sprachgebrauch ist der durch den Menschen verursachte Klimawandel gemeint: Intensive, nicht nachhaltige Landwirtschaft, die Nutzung fossiler Brennstoffe sowie Industrieprozesse lassen Stoffe in die Umwelt gelangen, die das Klimasystem der Erde beeinflussen. Nach heutiger Erkenntnis übt die Emission von Kohlendioxid den größten Einfluss aus, da es über den Mechanismus des Treibhauseffektes die Temperatur der Erdatmosphäre ansteigen lässt. Methan und Distickstoffoxid (Lachgas) entstehen z.B. beim Anbau von Reis sowie bei Viehhaltung und dem Einsatz von Düngemitteln. Im weltweiten Durchschnitt hat der Klimawandel eine langsame Temperaturerhöhung zur Folge. Auch nur gering veränderte Temperaturen können einen starken Einfluss auf das Wettergeschehen und viele weitere Parameter haben. Bereits ein Grad Celsius Temperaturunterschied kann darüber entscheiden, ob ein Gewässer Eis bildet oder nicht. Weil das Eis etwa 90% des Lichts reflektiert, hält es das Gewässer kühl. Ist das Gewässer nicht mit Eis bedeckt, werden nur noch ca. 30% des Lichts reflektiert, und das Wasser erwärmt sich. Der dramatische Rückgang des arktischen Eisschildes könnte Resultat eines solchen Prozesses sein. Jedoch sollte vermieden werden, voreilige Schlüsse aus vereinzelten Wetterereignissen zu ziehen. Häufen sich diese Extremwetterlagen, ist dies ein Hinweis auf eine Klimaänderung in der Region.