Photovoltaisches Kraftwerk

In einem photovoltaischen Kraftwerk wird Strom mit Hilfe von Solarzellen erzeugt. Um den so erzeugten Strom in das Stromnetz einspeisen zu können, muss der von den Solarzellen erzeugte Gleichstrom in Wechselstrom geeigneter Frequenz und Spannung transformiert werden. Der Vorteil eines solchen Kraftwerks liegt im praktisch emissionsfreien Betrieb und der leichten Skalierbarkeit durch den Zubau von Solarzellenflächen und Hilfssystemen. Von Nachteil erweist sich hingegen die zeitlich veränderliche Verfügbarkeit der Sonne und damit des Stroms. Die Investitionskosten von etwa 5000 Euro pro kWh sind beträchtlich. Durch die geringe Leistungsdichte eines solchen Kraftwerks besteht ein hoher Flächenbedarf: Ein Kraftwerk mit einer Spitzenleistung von 1300 MW benötigt etwa 1,3 Quadratkilometer, liefert aber selbst unter bestmöglichen Umständen nur zu 25 Prozent der Zeit die volle Leistung.