Bei den Beiträgen für eine Restschuldversicherung gibt es immense Unterschiede, wie Finanztest jetzt aufdeckte. Im Visier standen insgesamt 17 Versicherungen und deren Tarife. Insgesamt wurden knapp 50 Tarife auf ihre Beiträge hin überprüft. Als günstigster Versicherer ging mit 772 Euro Ontos hervor. Am teuersten war die Debeka mit 2.450 Euro. Wie man daran sehen kann, sind die Preisspannen enorm. Deshalb kann sich ein vorheriger Vergleich derart lohnen, dass sogar eine vierstellige Summe eingespart werden kann.
Allerdings sollten Kreditnehmer auf das große Ganze sehen und nicht nur die – meist reduzierten – Beiträge im Einstiegsjahr im Auge behalten. Wer wirklich sinnvoll vergleichen will, betrachtet jeweils den Barwert, der sich aus allen zu zahlenden Beiträgen ergibt. Ein niedriger Barwert ist gleichbedeutend mit einer günstigen Versicherung.
Natürlich versucht die kreditgebende Bank den Kunden dazu zu bewegen, die Restschuldversicherung auch dort abzuschließen. Darauf sollten Kreditnehmer sich nicht vorschnell einlassen. Zunächst einmal gilt es, das Angebot der Bank mit denen anderer Versicherer zu vergleichen, um sich dann für das günstigste Angebot zu entscheiden. Möglicherweise kann auch eine bestehende Lebensversicherung mit einer Restschuldversicherung kombiniert werden, um Beiträge zu sparen. Eine andere Variante wäre, die Lebensversicherung den Bedürfnissen dahingehend anzupassen, dass diese als Absicherung ausreicht und erst gar keine Restschuldversicherung abgeschlossen werden muss.
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