Obwohl die Kosten für die Stromerzeugung senken, gehen die Verbraucher einmal wieder leer aus. Eventuelle Ersparnisse werden nämlich nicht an die Stromkunden weitergegeben. Im Gegenteil, in der nahen Zukunft sollen die Preise für Strom auch noch angehoben werden. Die Preise sollen von mehr als 100 Stromversorgungsbetrieben erhöht werden. Und das, obwohl die Kosten für die Stromproduktion gesunken sind. Laut Erhebung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) betrugen die Erzeugerpreise für gewerbliche Produkte im Januar 2010 mehr als 3 Prozent weniger als im Januar 2009.
Die Entwicklung der Energiepreise ist zu 70 Prozent für die Veränderung des Gesamtindex im Vergleich zum Vorjahr verantwortlich. Im Vergleich zum Januar 2009 war Erdgas im Januar 2010 über 30 Prozent günstiger, allerdings im Vergleich zum Dezember 2009 knapp 4 Prozent teurer. Die Preise für elektrischen Strom sind im Vergleich zum Vorjahr kaum gesunken. Die Differenz im Januar 2010 liegt lediglich bei minus 1 Prozent gegenüber dem Januar 2009. Verglichen mit den Preisen im Dezember 2009 ist elektrischer Strom im Januar diesen Jahres um ein gutes halbes Prozent teurer geworden.
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