Zahnspange: Kosten können gespart werden

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Menschen, die tatsächlich von Geburt an ein perfektes Gebiss haben, sind eher selten. Durch Zahnkorrekturen mit Zahnspangen können Fehlstellungen des Kiefers am effektivsten bereits im Kindesalter behoben werden. Doch eine Zahnspange kann sich schnell zu einer teuren Notwendigkeit entwickeln und Kosten von mehreren tausend Euro verursachen.

Allein die Diagnose, dass schiefe Zähne im Gebiss sitzen, ist noch kein definitiver Grund für eine komplette Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen. Für die Eltern ist es wichtig, bereits frühzeitig detaillierte Informationen einzuholen, um hohe Kosten als Eigenanteil zu vermeiden.

Experten der DKV Deutsche Krankenversicherung (www.dkv.com erläutern die verschiedenen Möglichkeiten in der Kieferorthopädie, die Bedingungen für eine Kostenübernahme der Krankenkassen und geben Tipps, um hohe Kosten bei Zahnspangen, die aus der eigenen Tasche getragen werden müssen, zu vermeiden.

Voraussetzungen zum Einsatz einer Zahnspange für Zahnkorrekturen

Der festgestellte Grad der Fehlstellung der Zähne oder des Kiefers ist für die Notwendigkeit einer Behandlung in der Kieferorthopädie relevant. Für Patienten, die in die kieferorthopädischen Indikationsgruppen KIG 3, 4 oder 5 fallen und noch keine 18 Jahre alt ist, tragen die gesetzlichen Krankenkassen entsprechende Behandlungskosten.gemäß dem Leistungskatalog. Patienten in KIG 1 und 2 müssen die Zahnkorrekturen selbst finanzieren. Die KIG 1 umfasst Zahnkorrekturen, die weniger auf medizinischen Gründen basieren, KIG 2 umfasst Fehlstellungen, für die aufgrund der lediglich geringen Ausprägung keine Kostenübernahme der GKV festgelegt ist.

Behandlungskosten, Kostenübernahme und Eigenanteil

Die Behandlungskosten für die gesamte Zahnkorrektur durch die Zahnspange können je nach Schweregrad der Fehlstellungen und der entsprechenden Behandlungsmethode zwischen 2.000 und 4.500 € liegen. Werden die Behandlungskosten nicht komplett von der Krankenkasse übernommen, kann dadurch schnell ein finanzielles Problem für Familien resultieren, vor allem wenn eine Familie gleich mehrere Kinder hat, bei denen Zahnkorrekturen notwendig sind.

Private Zusatzversicherung trägt Kosten für Zahnspange



Um hohe Zahnspange-Kosten durch den Eigenanteil zu vermeiden, ist eine private Zusatzversicherung sinnvoll. Je nach Versicherung und Tarif werden zwischen 80 und 100 % der Kosten von der Zusatzversicherung übernommen. Bereits ab einem monatlichen Beitrag von 10 € kann ein entsprechender Versicherungsschutz bestehen. Wichtig ist jedoch, dass kieferorthopädische Behandlungen explizit in den Leistungen der Versicherung integriert sind und nicht nur der Zahnersatz, wie die Experten der DKV erklären.

Zudem raten die Experten, eine entsprechende Zusatzversicherung bereits bei der Geburt abzuschließen. Wenn bereits Fehlstellungen der Zähne erkennbar sind, kann unter Umständen die Möglichkeit zum Abschluss einer Zusatzversicherung mit Leistungen für kieferorthopädische Behandlungen nicht mehr bestehen. Kinder, die einen sogenannten Kreuzbiss haben, benötigen beispielsweise bereits beim Milchgebiss eine entsprechende Frühbehandlung, daher ist es für die Eltern wichtig, bereits frühzeitig eine Zusatzversicherung abzuschließen.

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