Kennt nicht jeder das Problem? Der Sommer ist noch nicht richtig um und schon steht Weihnachten vor der Tür. Jedes Jahr nach dem vorweihnachtlichen Einkaufsstress nimmt man sich vor, beim nächsten Mal früher mit dem Geschenkekauf zu beginnen, um dann doch wieder voller Panik auf den Kalender zu schauen und zu merken, dass man wieder spät dran ist. Dann heißt es, innerhalb kürzester Zeit Geschenke für die Lieben zu besorgen.
Doch mit jedem Tag, an dem das Weihnachtsfest näher rückt, werden die Geschäfte voller, die Parkplätze knapper und das Anstellen an den Kassen wird mehr und mehr zur Geduldsprobe. Da vergeht einem schnell der Weihnachtszauber.
Diesem Stress kann man entgehen, indem man bequem von zu Hause aus Weihnachtsgeschenke einkauft. Keine kalten Füße, keine Warteschlangen, kein Tüten schleppen und keine nervige Parkplatzsuche. Dafür lieber mit einer feinen Tasse Tee und Lebkuchen im warmen Wohnzimmer, ohne Zeitdruck und ohne Hektik.
Wenn man eine sichere Basis schafft, wird das Shoppen zu Weihnachten eine gemütliche, stressfreie Alternative. Sicherheit, Transparenz und Preisvergleich sind hier oberstes Gebot.
Online einkaufen: Sicherheit steht an erster Stelle!
Ganz wichtig ist es, seine Daten beim Onlinekauf zu schützen, damit der alljährliche Weihnachtseinkauf nicht teurer wird als einem lieb ist. Eine sichere Internetverbindung muss immer sichergestellt sein, bevor persönliche Daten von Bank- oder Kreditkarten übertragen werden.
Wie kann man eine sichere Seite erkennen?
Auf Nummer Sicher geht man dann, wenn man darauf achtet, dass beim Eingeben von Bankdaten wie Kontonummer oder Kreditkartendetails immer die Buchstaben „https“ in der Adresszeile des Internetbrowsers angezeigt werden und ein Schloss-Symbol vorhanden ist. Wer online keine Daten herausgeben möchte sollte die Zahlungsart „Rechnung“ oder „Nachnahme“ wählen. Oft gewähren Unternehmen jedoch Rabatt bei Lastschrifteinzug, wogegen für Nachnahme noch zusätzliche Kosten durch die Post erhoben werden.
Siegel - immer ein Garant für Sicherheit?
Viele der genutzten Prüfsiegel werden von anerkannten unabhängigen Experten vergeben, wie z. B. "Trusted Shop", "S@fer-Shopping" vom TÜV-Süd oder "Geprüfter Online-Shop EHI". Jedoch sind nicht alle Zertifikate und Siegel auch wirklich vertrauenswürdig. Hier ist es im Zweifel besser, bei den Verbraucherzentralen nachzufragen.
Online-Kauf dokumentieren!
Um einen Nachweis über eine getätigte Bestellung zu haben und im Notfall die Angebotspreise mit den tatsächlich berechneten Konditionen vergleichen zu können, empfiehlt es sich, die Bestellung auszudrucken. Auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs), zugesandte Bestellbestätigungen oder Zuschriften über den Status der Order sollte man so lange aufbewahren, bis die Transaktion komplett abgeschlossen bzw. die Gewährleistungsfrist abgelaufen ist.
Ware gefällt nicht? Umtauschmöglichkeit von Onlineeinkäufen pflicht
Sollte man die bestellte Ware erhalten und sie sagt einem, aus welchen Gründen auch immer, nicht zu, so kann der Kunde diese ohne Kommentar wieder an den Verkäufer zurück schicken. Die Widerrufsfrist liegt bei 2 Wochen, manche Anbieter gewähren auch mehr Zeit, sich die Ware anzusehen. Hat es der Verkäufer versäumt, den Kunden in den AGBs über die Möglichkeit der Rücksendung zu informieren, so gibt es keine Frist und die Ware kann auch noch nach längerer Zeit zurück geschickt werden.
Nicht alles ist retourefähig.
Für Stangen- und Massenware gilt die Widerrufsfrist in jedem Falle, so lange sie unbeschädigt ist und sich in der original Verpackung befindet. Allerdings gibt es auch Waren, bei denen eine Rücksendung nicht erfolgen kann. Zu diesen gehören z. B. speziell angefertigte Sonderprodukte, Konzert- und andere Event-Tickets, verderbliche Waren oder bereits gebuchte Reisen, aber auch CDs und ähnliche Datenträger, die man kopieren könnte. Im Zweifel vorher den Anbieter fragen!
Vertragskonditionen müssen transparent sein.
Die ideale Shopping-Website hat ein Impressum, welches man einfach findet und in dem alle notwendigen Angaben wie Adresse, Kontaktdaten, günstige Kontakt-Telefonnummer sowie Name des Inhabers zu finden sind. Außerdem ist es wichtig, dass der Käufer schnell und leicht erkennen kann, welche Lieferkosten auf ihn zu kommen, wer den Transport durchführt und wie lange man auf eine Lieferung warten muss.
Shoppen im Internet immer günstiger?
Ganz wichtig beim Einkaufen im Internet ist es, Preise zu vergleichen. Nicht nur bestehen oft erhebliche Preisunterschiede zwischen den Internet-Anbietern. Auch lässt man sich gerne dazu verleiten zu glauben, dass Waren im Internet grundsätzlich günstiger sind. Dem ist jedoch nicht so! Es kann sich lohnen, genau zu überprüfen, wieviel ein Produkt am Ende kostet, denn Versandkosten können heftig zu Buche schlagen und die Freude über ein vermeintliche Schnäppchen trüben.
Bewertungen und Preisvergleich
Es gibt mittlerweile eine Fülle von Websites, auf denen Waren und Dienstleistungen verglichen und bewertet werden. Kunden können dort positives wie negatives Feedback über Firmen, Verkäufer und Waren hinterlassen. Auch wenn man sich niemals 100%ig auf solche Seiten verlassen darf, können die Meinungen aber eine Orientierungshilfe sein.
Hält man sich an die oben genannten Tipps, steht einem gemütlichen Weihnachtseinkauf am PC nichts mehr im Wege.
Wer noch Tipps für die richtige Geschenkidee braucht,
die Kollegen von rss-nachrichten.de haben diesen Thema eine eigene Rubrik gewidmet:
Geschenkeideen zum Fest auf www.rss-nachrichten.de
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