Spendenaufrufe gehören zum Alltag. Längst sind es nicht mehr nur Post und Fernsehen, die auf die Not nach Katastrophen wie Erdbeben, Stürme, Überschwemmung oder Ähnliches aufmerksam machen. Immer häufiger finden sich auch Aufrufe im Internet und in nur wenigen Klicks kann man Geld transferieren. Wie aber schützt man sich vor unlauteren schwarzen Schafen?
Spendensiegel schaffen Vertrauen
Um sicherzugehen, dass das Geld auch da ankommt, wohin man es senden möchte, bedarf es der positiven Beantwortung einiger Fragen: Ist die Organisation als gemeinnützig anerkannt? Gibt es Geschäfts- oderJahresberichte, in denen Verwendung von Spenden nachvollzogen werden kann? Wird regelmäßig sowohl über durchgeführte, als auch über geplante Projekte berichtet? Ist aussagekräftiges Material über die Organisation und verfügbar? Ein Spendensiegel vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) weist aktuell 271 Organisationen (Stand: Dez. 2010) als vertrauenswürdig aus.
Lassen Sie sich nicht emotional unter Druck setzen
Aufrufe und Reportagen sind mitunter von bewusst berührendem Bildmaterial begleitet. Lassen Sie sich davon nicht emotional unter Druck setzen. Behalten Sie lieber den Überblick und widmen sich in Grenzen. Sofern Ihr Engagement in einer Fördermitgliedschaft mündet, bedenken Sie den Zeitraum für den Sie sich zu regelmäßigen Zahlungen verpflichten.
Achtung: Phishing-Gefahr - Beugen Sie Betrug vor
Durch sogenanntes Phishing versuchen Betrüger beispielsweise per E-Mail, persönliche Daten, Kreditkarteninformationen oder auch Passwörter abzufragen. Auch wenn die Optik noch so sehr an eventuell bekannte Organisationen erinnert: Lassen Sie sich nicht hinters Licht führen! Überprüfen Sie die Zahlungsmodalitäten und tragen Sie dafür Sorge, dass eine Übermittlung vertraulicher Daten ausschließlich verschlüsselt erfolgt.
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