Unternehmensbezogene Kreditkarten beinhalten versteckte Kosten für Verbraucher

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Kreditkarte
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Kreditkarten, die von Unternehmen angeboten werden, nennen sich Co-Branding-Karten. Der Zweck dahinter liegt im Bereich der Umsatzsteigerung durch Kundenbindung. Die Kunden selbst sollen durch diese Karten in Form von exklusiven Angeboten, Prämien und Käuferschutz profitieren. Weitere Vorteile können Flugmeilen, Tankrabatte und verlockend günstige Versicherungsangebote sein.

Eine Kreditkarte kann nicht vom Unternehmen selbst, sondern nur von einer Bank herausgegeben werden. Dafür ist die Bank am Umsatz durch Umsätze und Gebühren der Co-Branding-Karten beteiligt. Im Gegenzug wird den Verbrauchern die Möglichkeit geboten, die Summe des Einkaufs oder eines dauerhaft bewilligten Kreditrahmens in Form von monatlichen festen Raten oder prozentual festgelegten Beträgen zurückzuzahlen.

Bei normalen Kreditkarten wird das anders gehandhabt. Der Rechnungsbetrag wird zinsfrei vom Konto zum jeweiligen Ende des Abrechnungszeitraums eingezogen (Charge-Card). Für das sogenannte Revolving-System der Co-Branding-Karten werden bei den Banken unter Umständen ähnliche Zinsen wie bei einem Dispositionskredit in Höhe von manchmal sogar 14 Prozent fällig. Die ARAG warnt auch vor extrem teuren Gebühren, die für Abhebungen von Bargeld an Automaten anfallen.


Unterm Strich wird nicht immer gespart

Die scheinbaren Vorteile dieser Karten gleichen die Kosten für die Gebühren also nicht immer aus. Besonders die Versicherungen, die bei manchen Co-Branding-Karten angeboten werden, sind oftmals nicht notwendig oder es verbergen sich Nachteile dahinter. So muss beispielsweise in manchen Fällen die versicherungsbezogene Leistung auch mit der entsprechenden Kreditkarte bezahlt worden sein, damit die Versicherung überhaupt greift. In anderen Fällen ist der Selbstbehalt höher als gewöhnlich. Insofern sind manchmal Kreditkarten mit einer niedrigen jährlichen Gebühr kostengünstiger als die kostenlosen Kreditkarten, die auf ein Unternehmen bezogen sind.

Dem Erwerb einer neuen Kreditkarte sollte also unbedingt ein Vergleich der Zinssätze, Rückzahlungskonditionen und Gebühren vorausgehen. Diese erfahren Sie durch die Preistabellen und die AGB. Falls Sie sich für ein Versicherungsangebot interessieren, überprüfen Sie, ob Sie nicht bereits eine Police mit entsprechendem Versicherungsschutz besitzen.


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