Tipps und Ratschläge zum Onlinebanking

  1. Konten & Karten
  2. Tarifeverzeichnis

Onlinebanking bedeutet Kontozugang rund um die Uhr, Überweisungen ohne Papier und auch die selbstständige Erstellung von Kontoübersichten. Wie alle Bereiche des Internets, birgt auch das Onlinebanking Gefahren. Letztendlich werden die Angriffe auf die Konten nicht nur häufiger, sondern auch zunehmend perfider.

ARAG Experten fassen für Sie zusammen, wie Sie ihre Daten und ihr Geld am besten vor fremdem Zugriff schützen und gegen fremden Zugriff verteidigen.
100 %-ige Sicherheit ist kaum zu gewährleisten

Während im Auftrag von Finanzinstituten pausenlos daran gearbeitet wird, Sicherheitslücken zu schließen, werden auch die Hacker nicht müde, gleichzeitig immer trickreicher Systeme knacken zu wollen. Fazit: 100 prozentige Sicherheit wird wohl nie mehr garantiert werden können.

Der Eigenverantwortung des Bankkunden kommt daher eine immer größer werdende Bedeutung zu. Vorsichtsmaßnahmen wie die Vermeidung der Nutzung öffentlicher Computer zum Onlinebanking, die regelmäßige Aktualisierung des PC-Betriebssystems, die Installation von Anti-Viren-Programmen und die Überprüfung von Adresszeilen im Browserfenster gehören heutzutage zum minimalen Standard.

PINs und TANs werden immer wieder ausspioniert

Auch wenn die Online-Serviceangebote der Finanzinstitute an Sicherheitsvorkehrungen gekoppelt sind, reicht heute die bloße Abfrage von Pins und Tans nicht mehr aus. Immer wieder werden diese ausspioniert, sei es durch die Abfrage von Kundendaten mittels gefälschter E-Mails oder durch sogenannte "man in the middle"-Attacken, bei denen sich die Hacker zwischen Bank und Kunde schalten.

Wichtigster Ratschlag in diesem Zusammenhang: Geben Sie die Internetadresse ihrer Bank stets eigenhändig in ihren Internet-Browser ein. Immer wieder führt das Anklicken eines Links, der angeblich auf die Internetseite der Bank führen soll, oder das Beantworten von E-Mails zu Fragen nach Tans oder Pins zu großen Problemen.

Virenschutzprogramme als Voraussetzung für Schutz vor Trojanern

In sogenannten Trojanern steckt die derzeit größte Gefahr. Unter Trojanern versteht man Schadprogramme, die sich in E-Mails oder einem infizierten Link auf einer Website verbergen und unbemerkt auf dem eigenen PC einnisten können. Von dort spähen diese Programme Benutzer- und Zugangsdaten aus und missbrauchen diese beispielsweise für Transaktionen vom eigenen Onlinekonto.

Immer häufiger fordern Banken daher ihre Kunden dazu auf, Virenschutzprogramme zu installieren und beschränken bei Nichtbeachtung gegebenenfalls die Haftung im Falle eines Betrugsdeliktes.

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