Die meisten wissen es: Was als Ökostrom bezeichnet wird, ist nicht unbedingt regenerative Energie aus Wind, Wasser oder Sonne. Roland Pause von der Verbraucherzentrale Sachsen stellt klar, das die Bezeichnung Ökostrom nicht etwa als Markenname missverstanden werden darf. Im Klartext: Jeder Anbieter darf seinen Strom so nennen.
Sicherheit für umweltbewusste Verbraucher durch Zertifikate
Um sicher gehen zu können, ausschließlich für Ökostrom zu bezahlen, bedarf es der Gewissheit in Form eines sogenannten Ökostromsiegels. So spiegeln laut sächsischer Verbraucherzentrale die Prädikate "Eco Top Ten", "Label Gold" und "OK-Power" verlässlich wider, dass deren Anbieter in regenerative Energien investieren. Im 3-Monats-Turnus veröffentlicht die Verbraucherzentrale eine Stromversorger-Top-Ten-Liste, die mindestens zwei Anbieter mit Ökostromsiegel enthält.
Ist Ökostrom überhaupt bezahlbar?
Natürlich ist vor dem Wechsel eines Stromanbieters ein Preisevergleich notwendig. Dieser, so Roland Pause, könne sich lohnen. Bislang nutze nur ein geringer Anteil von 7 Prozent der Verbraucher wirklich diese Möglichkeit, so dass eine Summe von jährlich 70 Millionen Euro Sparpotential im Raume steht, so eine aktuelle Studie.
Heutzutage könne tatsächlich jeder Verbraucher seine eigene Umweltpolitik gestalten und leben. Ein Wechsel genügt und man nimmt zumindest eine persönliche Energiewende vor - ein erster Schritt.
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