Bei Stromrechnungen gilt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

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Es ist ratsam, die Jahresrechnung vom Strom genau zu prüfen. Die Verbraucherzentrale Sachsen in Leipzig teilte mit, dass bei den Jahresrechnungen Unstimmigkeiten auftreten können. Beispielsweise kann es passieren, dass die Rechnung in Ordnung ist, aber eventuell falsche Daten oder eine falsche Nummer des Stromzählers benutzt wurden.

Um die Jahresrechnung zu prüfen, ist es ausreichend, diese mit der Jahresrechnung vom Vorjahr zu vergleichen. Die Zählernummer müsste die gleiche sein, wenn zwischendurch der Zähler nicht gewechselt wurde. Der Endzählerstand auf der Vorjahresrechnung muss gleich der Anfangszählerstand auf der jetzigen Jahresrechnung sein.

Wenn man sich nicht sicher ist, ob der Zähler stimmt, kann man das prüfen lassen. Das erfolgt über den Eigentümer, dann über den Stromversorger. Für die Messgenauigkeit gibt es bestimmte Fehlergrenzen. Diese liegen zwischen 6 % und 10 % des Anzeigewertes. Liegt die Messgenauigkeit in dieser Grenze, muss der Verbraucher diese Prüfung aus eigener Tasche zahlen. Liegt die Messgenauigkeit über dieser Fehlergrenze, muss der Besitzer des Stromzählers zahlen.


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