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Trotz steigender Preise für Bestandsimmobilien ist und bleiben sie als Wertanlage optimal, zumal die Finanzierungsbedingungen derzeit äußerst günstig sind.
Baumängel mit Sachverständigem beraten
Beim Kauf einer Bestandsimmobilie ist die genaue Überprüfung des Objekts eine unabdingbare Voraussetzung. Die Einschaltung eines Sachverständigen ist zwar oft kostspielig, aber wiegt eventuelle Mehrkosten für die spätere Beseitigung von nicht erkannten Mängeln beiweitem auf. Außerdem können die Kaufverhandlungen unter besseren Voraussetzungen geführt werden.
Sanierungsbedürftige Häuser, die als Schnäppchen angeboten werden, haben oft kaum Dämmung, alte Fenster und schlechte Heizung. Das kann die Energierechnung unnötig in die Höhe treiben. Der Energiepass sowie die Heizkostenabrechnung der letzten Jahre geben da genaue Auskunft und lassen wichtige Modernisierungsmaßnahmen abschätzen.
Finanzierung genau prüfen
Bei der Aufstellung der Finanzierung dürfen Kaufnebenkosten wie Maklercourtage, Notargebühren und Grunderwerbssteuer nicht außer Acht gelassen werden, die nicht selten bei 13 Prozent des Kaufpreises liegen. Am besten lässt es sich mit einem Eigenkapital von mindestens 20 bis 30 Prozent des Immobilienpreises verhandeln. Etwa 30 bis 40 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens sollten höchstens für die Kredit- und Zinsbedienung eingeplant werden. Dabei gilt es das dauerhaft erzielte Einkommen, die monatlichen Finanzierungsraten, die Immobiliennebenkosten, die jährliche Grundsteuer, den Lebensunterhalt und sonstige laufende Kosten aufzurechnen und genau zu vergleichen.
Entscheidender Faktor: Lage
Nicht zuletzt sollte bei einem Immobilienkauf immer die Lage des Objekts eine wichtige Rolle spielen. Infrastruktur wie Verkehrsanbindung, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten, Schulen, Kindergärten und gute Nachbarschaft haben einen hohen Stellenwert auch für einen eventuellen Wiederverkauf. Kaum attraktiv sind Objekte in Gegenden mit hoher Abwanderung, Arbeitslosigkeit und Leerstand. Gegebenenfalls helfen die Protokolle der Eigentümerversammlungen oder Hinweise von Nachbarn bei der Entscheidung.
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