Kompromiss beim Thema Krankengeld für freie Journalisten

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Gewährung von Krankengeld für unständig beschäftigte Journalisten bei Entrichtung von 15,5% Kassenbeitrag ab dem ersten Tag

Der Deutsche Journalistenverband fordert eine Änderung der zum Jahreswechsel in Kraft tretenden Gesundheitsreform im Bezug auf die Krankengeldzahlungen für Freie Journalisten, so genannte unständig Beschäftigte im Rundfunk. Das Krankengeld müsse auch nach dem 01.01.2009 erhalten bleiben, so der Appell an den Deutschen Bundestag. Nachdem Anfang Dezember Gespräche zwischen dem Deutschen Journalistenverband und dem Gesundheitsministerium regte dieses gegenüber der Regierung an, den unständig Beschäftigten Krankengeld vom ersten Tag an zu bezahlen, wenn sie dafür den einheitlichen Krankenkassenbeitrag von 15,5% einzahlen.

Zunächst stand zu befürchten, dass nach dem Wirksamwerden der Gesundheitsreform ab 01.01.2009 Journalisten, die als freie Mitarbeiter bei Rundfunkanstalten beschäftigt sind, Krankengeld mit Hilfe von Wahltarifen bei gesetzlichen oder privaten Krankenkassen selbst versichern müssten. Der Bundesvorsitzende des Deutschen Journalistenverbands Michael Konken kritisierte diese Regelung: "Das hätte zu Einschränkungen im Versicherungsschutz vieler Freien geführt."

Den Vorschlag des Gesundheitsministeriums, Krankengeld zu gewähren sofern der einheitliche Beitrag von 15,5% eingezahlt wird, hält der DJV für einen guten Kompromiss und eine „vernünftige Lösung für die Freien“.

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