Telekom treibt Breitbandausbau voran

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2008 wurden 400 weitere Gemeinden mit DSL versorgt – DSL per Satellit möglich – Mobilfunklösungen: EDGE-Netz und HSDPA/HSUPA

Die Deutsche Telekom treibt die DSL-Versorgung auch für kleine und abgelegene Regionen voran. Der Telekommunikationsanbieter hat 2008 mit etwa 300 Gemeinden und 100 weiteren Kommunen Kooperationen für einen DSL-Ausbau vereinbart. Damit konnten 400.000 neue DSL-Anschlüsse gelegt und ebenso viele Haushalte mit einem blitzschnellen Internetanschluss ausgestattet werden. Timotheus Höttges von T-Home: "Im Gegensatz zu anderen Anbietern investieren wir nicht nur in die lukrativen Ballungszentren, sondern treiben den Breitband-Ausbau auch in den ländlichen Gebieten voran."

Die Kooperation wird vom Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) unterstützt, der die Initiative der Telekom ausdrücklich begrüßt: "Auch der ländliche Raum braucht eine Breitbandversorgung, um sein wirtschaftliches Potenzial und die Wachstumschancen nutzen zu können. Wir freuen uns deshalb, dass die Deutsche Telekom ihr Versprechen hält und so vielen Gemeinden zu schnellen Internetanschlüssen verholfen hat", so Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des DStGB.

Mittlerweile ist die Telekom in der Lage, 96% der deutschen Haushalte mit DSL-Anschlüssen versorgen, 2% mehr als im Vorjahr. 2008 sind über 300 Millionen Euro in den Ausbau der Breitbandversorgung geflossen. "Auch in diesem Jahr werden wir mit jeder interessierten Gemeinde nach Lösungen suchen, wie ihre Bürger schnelle Internetanschlüsse bekommen können", so Höttges weiter.

Die flächendeckende Versorgung mit DSL kostet viel Geld: Ein Kilometer Kabelarbeiten mit Tiefbau kostet bis zu 50.000 Euro. Für die Telekom bedeuten diese Arbeiten herbe Verluste, wenn dadurch nicht gleichzeitig eine Vielzahl von Kunden gewonnen werden kann. In vielen Fällen können Gemeinden ihren Beitrag zur kostengünstigen Versorgung leisten, indem sie etwa die Tiefbauarbeiten übernehmen oder ungenutzte Leerrohre zur Verfügung stellen.

Sollte es trotz aller Kooperationsmöglichkeiten und Anstrengungen nicht möglich sein, Haushalte an das Festnetz anzubinden, stehen alternative Lösungen bereit, wie zum Beispiel den Einsatz von Satelliten zum Empfang von DSL mit Übertragungsraten von bis zu einem Megabit pro Sekunde beim Downloaden von Daten. Auch gibt es Mobilfunklösungen über HSDPA/HSUPA und das flächendeckende EDGE-Netz von T-Mobile. Telekom-Vorstand Höttges: "Unser Anspruch ist es, jedem Zugang zum schnellen Internet zu ermöglichen."

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