Extra-Zahlungen beim Arztbesuch sind unzulässig

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Wer von seinem Arzt bei einer gewöhnlichen Behandlung vorab zur Kasse gebeten wird, sollte auf jeden Fall die Krankenkasse oder die Ärztekammer informieren.

In letzter Zeit häufen sich die Fälle, dass Kassenpatienten beim Arztbesuch vor einer ganz normalen Behandlung, die innerhalb der Kassenleistungen liegt, mit der Begründung, die Kosten sonst nicht decken zu können, zur Kasse gebeten werden. Krankenkassen und Patientenvertreter raten in solchen Fällen, umgehend die Krankenkasse oder die Ärztekammer davon in Kenntnis zu setzen.

Kassenärzte müssen die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen erbringen, ohne von dem Patienten dafür separat Geld zu kassieren. Meist genügt die Ankündigung, dass der Vorfall gemeldet wird, dass die Patienten dann plötzlich doch ohne weitere Zusatzgebühr behandelt werden.

Während der Ärztestreiks vor ein paar Wochen gingen allein bei der DAK etwa 1.500 Beschwerden von Patienten ein, dass für normale Kassenleistungen Geld durch den Arzt verlangt wurde. In manchen Fällen bekamen die gesetzlich Versicherten einfach überhaupt keine Termine.
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