Anmeldung der Minijobber zur DGUV - Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung verpflichtend

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Berufsgenossenschaften und Unfallkassen weisen darauf hin, dass auch für Minijobber eine Anmeldung bei der DGUV - Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung notwendig ist.

Jeder, der einen oder mehrere Minijobber beschäftigt, muss diese entsprechend bei der gesetzlichen Unfallversicherung anmelden – so der aktuelle Hinweis der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. Häufig entsteht das Missverständnis, dass in dem Beitrag, der an die Minijob-Zentrale der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See abgeführt wird, gleichzeitig der Beitrag für die gesetzliche Unfallversicherung beinhaltet ist.

Dies gilt nur im so genannten Haushaltsscheckverfahren, in dem für Haushaltshilfen mit einem Verdienst von bis zu 400 Euro in privaten Haushalten die Sozialversicherungsbeiträge überwiesen werden. Für alle weiteren geringfügig Beschäftigten gilt, dass diese bei der jeweiligen Berufsgenossenschaft oder der entsprechenden Unfallkasse direkt gemeldet werden müssen.

Innerhalb der gesetzlichen Unfallversicherung ist die Haftung des Arbeitgebers im Bereich von Arbeitsunfällen oder Unfällen auf dem Weg von oder zur Arbeit sowie bei Berufskrankheiten abgedeckt. Die gesetzliche Unfallversicherung trägt in diesem Fall die Kosten, die für eine Heilbehandlung oder Rehabilitation anfallen. Bei einer dauerhaft geminderten Erwerbsunfähigkeit in Folge des Unfalls wird von der Unfallversicherung eine Rente ausbezahlt.
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