Preisänderungen bei Gas: Durch Anbieter-Wechsel bis zu 270 Euro sparen

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Während 81 Gasanbieter die Preise anheben, senken 71 Anbieter ihre Preise. Ein Wechsel kann sich also auszahlen.

Viele Gaskunden müssen sich erneut auf eine Preiserhöhung einstellen. Nach sinkenden Preisen im Sommer erhöht fast die Hälfte der Gaslieferanten kurz vor Beginn der Heizperiode ihre Preise. Nach einer Erhebung, die "Spiegel Online" vorgenommen hat, erhöhen 81 Gasunternehmen zum September und Oktober ihre Preise um durchschnittlich 9 Prozent. 48 Gasversorger liegen über dem Durchschnittswert. So muss eine Durchschnittsfamilie mit einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden durch die Preiserhöhung im Jahr 109 Euro mehr zahlen. Betroffen sind bundesweit etwa fünf Millionen Haushalte.

Der Gaspreis ist in Deutschland an den Preis für Heizöl gekoppelt. So machen sich die gestiegenen Heizölpreise mit einer Verzögerung von sechs Monaten auch beim Gaspreis bemerkbar. Das Argument "gestiegener Beschaffungskosten", dass viele Anbieter anführen, kann jedoch nicht allein ausschlaggebend sein, denn die Unternehmen kaufen das Gas zu verschiedenen Zeitpunkten und unterschiedlichen Preisen ein. So liegt der Einkaufspreis der Konzerne in deren Hand.

71 Gasanbieter haben ihr Gas zu günstigeren Konditionen eingekauft. Dies macht sich an sinkenden Preisen für die Gaskunden zum September bemerkbar. Nach den Berechnungen von "Verivox" sinkt der Gaspreis hier durchschnittlich um 8 Prozent, bei 21 Anbietern sogar deutlich mehr. Den Gaskunden steht es frei, den Gasanbieter zu wechseln. Laut "Verivox" lassen sich durch einen Wechsel durchschnittlich 268 Euro sparen.

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