Agentur für Arbeit fehlen 1.000 Arbeitsvermittler

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Duch das Auslaufen befristeter Arbeitsverträge in den Jobcentern könnte die Situation zum Jahresende noch verschärft werden.

Einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" zufolge fehlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) etwa 1.000 Arbeitsvermittler. Auf eine Anfrage der Linksfraktion hin teilte das Bundesarbeitsministerium diesen Mangel an Arbeitsvermittlern mit. Damit bricht das Ministerium nach Worten der arbeitsmarktpolitischen Sprecherin der Linken Sabine Zimmermann ihre eigenen Gesetze.

Die 109.000 Beschäftigten der BA, die Erwerbslose wieder in Arbeit bringen sollen, seien damit überlastet und können sich nicht genügend um den einzelnen Arbeitslosen kümmern. Allein die Bearbeitung von Widersprüchen dauert nach Angaben des Ministeriums im Durchschnitt 10 Wochen.

Verschärft werden könnte die Situation durch die befristeten Arbeitsverträge von Mitarbeitern in Jobcentern. Der Anteil an befristet beschäftigten Mitarbeitern liegt bei etwa Prozent. Tausende dieser 22.500 befristeten Verträge laufen zum Jahresende aus.

Zimmermann forderte Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) auf, für Abhilfe zu sorgen, damit die Betreuung der Erwerbslosen auch in Zukunft gesichert ist. Die Zahl der Vermittler müsse aufgestockt und die befristeten Arbeitsverträge in unbefristete umgewandelt werden.

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