ALG I und II: Krankenkassen Zusatzbeiträge müssen künftig selbst bezahlt werden

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Die anfänglichen Pläne von Bundesgesundheitsminister Rösler, die Empfänger von Arbeitslosengeld I und II von den Zahlungen der Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenkasse auszuklammern, scheinen hinfällig zu sein. ALG I – Empfänger werden die Zusatzbeiträge nun doch selber zahlen.

Hinsichtlich der Zusatzbeiträge, die bereits von einigen wenigen Krankenkassen erhoben werden, gab es schon immer Grund zu Diskussionen. Nachdem jedoch die Politik der Erhebung von Zusatzbeiträgen nicht mehr kritisch gegenübersteht wie das am Anfang der Fall war, werden sicherlich viele Kassen folgen.

Die indirekte Beitragserhöhung in Form von Zusatzbeiträgen wird nun durch den neuen Beschluss der Gesundheitsreform, der am Mittwoch gefällt werden wird, unterstützt. Das bedeutet für die Versicherten, tiefer in die Tasche greifen zu müssen, denn der Arbeitgeber übernimmt die Zusatzbeiträge nicht.

Auch ALG I – Empfänger werden nicht von der Arbeitsagentur bezuschusst, sondern müssen für die Zusatzbeiträge selbst aufkommen. Dies ist aus Medienberichten vom vergangenen Freitag zu schließen, nach denen der einstige Gesetzesentwurf gecancelt wurde. Inhalt dieses Entwurfs war, dass die Zusatzbeiträge von den Arbeitsagenturen übernommen werden sollten.

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