Verbraucherzentrale: Jetzt Gasanbieter wechseln und bis zu 40 Prozent sparen

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Nach Angaben des Bundesverbands der Verbraucherzentralen können Gaskunden durchschnittlich 20 bis 25 Prozent sparen.

Der Energieexperte des Bundesverbands der Verbraucherzentralen Holger Krawinkel empfiehlt Gaskunden, jetzt die Preise der Gaslieferanten zu prüfen und gegebenenfalls zu wechseln. So können sich unter Umständen 20 bis 25 Prozent der Heizkosten sparen lassen.

Der Grund liegt laut Krawinkel in den gefallenen Preisen auf dem freien Gasmarkt. Während sich viele Stadtwerke zu höheren Preisen mit Gas eingedeckt haben, können sie dies aus ihren Beständen auch nur zu erhöhten Preisen verkaufen. Auch stecken viele Stadtwerke noch in alten Verträgen, bei denen der Gaspreis noch an den derzeit steigenden Ölpreis gekoppelt ist. Dahingegen können andere Anbieter sich aktuell mit günstigerem Gas eindecken und diese Preissenkungen auch an ihre Kunden weitergeben. Aktuell gibt es auf dem freien Markt ein Überangebot an Gas, Folge der Wirtschaftskrise. Außerdem haben verschiedene Länder, darunter auch Norwegen, die Bindung an den Ölpreis aufgegeben.

Während beim Strom bereits viele Anbieter nach günstigen Anbietern schauen und auch wechseln, ist dies nach Worten Krawinkels nicht der Fall. Nach seinen Schätzungen zahlt die Hälfte der Gaskunden mehr für ihr Heizmaterial als nötig. So könnten z. B. Kunden des Berliner Anbieters Gasag laut Gastarifrechnern im Internet durch einen Wechsel etwa 40 Prozent sparen.

Den Gasvergleichs-Rechner von tarife-verzeichnis.de finden Sie hier: Gasvergleichs-Rechner.
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