Ausbildungspakt fokussiert Bildungsketten-Initiative

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Schwerpunkt des neuen Ausbildungspaktes stärkt förderungsbedürftige Kinder durch Begleitung in Schule und Praxis.

Förderung für 30.000 Schüler vorgesehen

Um schwächere Jugendlichen zu stärken und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern, kommen um die 30.000 förderungsbedürftige Schülerinnen und Schüler in den Genuss der Bildungsketten-Initiative. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, hat den Ausbildungspakt für die nächsten 4 Jahre unterzeichnet und setzt mit ihm bis 2014 den Fokus auf betreuende Bildungsketten - eine Initiative, die bis zum Ausbildungsende Unterstützung bieten soll. Ziel ist es, die Ausbildungsreife insbesondere der förderbedürftigen Jungendlichen zu verbessern, ihnen berufliche Orientierung zu bieten, die letztlich in einem guten Ausbildungsabschluss münden kann.

Kooperationen mit Schulen und Senioren Experten Service


Dafür sollen die Kinder im 7. Schuljahr getestet werden und erfahren im Bedarfsfall Hilfe von der Orientierung bis hin zur Ausbildung. Eine ineinandergreifende Maßnahmenkette soll die sukzessive Förderung der Kinder ermöglichen und hört nicht etwa auf, wo das Schulgelände endet. Vielmehr sollen ungefähr 1.000 qualifizierte Berufseinstiegsbegleiter mit weiteren ca. 1.000 „Senioren Experten“ Bildungsketten bilden und die Jugendlichen auch in der Praxis begleiten. Während die Begleiter in Pädagogik geschult sind, ergänzen die Senioren das Angebot um ihre beruflichen und praktischen Kompetenzen. Der Einsatz der ersten 500 Berufseinstiegsbegleiter ist bereits für November vorgesehen.
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