Gesetzliche Rentenversicherung 2011: Die wichtigsten Änderungen im Überblick

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Beitragsbemessungsgrenze, Höchst- und Mindestbeiträge, Hinzuverdienstgrenze und Beitragssätze ändern sich zum Teil für 2011.

Die Deutsche Rentenversicherung Bund erinnert daran, dass sich zum 01.01.2011 einige Änderungen in der gesetzlichen Rentenversicherung ergeben.

Beitragssatz
Der Beitragssatz für die gesetzliche Rentenversicherung bleibt 2011 unverändert und beträgt nun schon im fünften Jahr 19,9% des sozialversicherungspflichtigen Bruttoeinkommens, wobei Versicherte und Arbeitgeber je die Hälfte zahlen.

Beitragsbemessungsgrenze
In den neuen Bundesländern wird die Beitragsbemessungsgrenze von jährlich 55.800 Euro/monatlich 4.650 Euro auf 57.600 Euro/4.800 Euro angehoben. In den alten Bundesländern bleibt sie mit 66.000 Euro jährlich/5.500 Euro monatlich gleich.

Höchstbetrag für Pflichtversicherte
Weiter wird im Osten des Landes der Höchstbetrag für Pflichtversicherte zur Rentenversicherung auf 955,20 Euro monatlich angehoben, während der Betrag im Westen wie bisher bei 1.094,50 Euro monatlich bleibt.

Höchst- und Mindestbetrag für freiwillig Versicherte
Der Höchstbetrag sowie der Mindestbeitrag für freiwillig Versicherte bleiben jeweils erhalten und liegen in den neuen wie auch in den alten Bundesländern bei 1.094,50 Euro und 79.60 Euro.

Hinzuverdienstgrenze
Für Bezieher einer vollen Erwerbsminderungsrente und Altersrentner vor Erreichen der Regelaltersgrenze gilt nach wie vor eine Hinzuverdienstgrenze von 400 Euro brutto pro Monat. Verdient man dauerhaft mehr als 400 Euro brutto pro Monat hinzu, wird das Einkommen angerechnet.

Krankenversicherung beeinflusst Rentenhöhe
Durch die Anhebung des Beitragssatzes in der Krankenversicherung von 14,9% auf 15,5% werden die Auszahlungsbeträge der Renten im Jahr 2011 dementsprechend geringer ausfallen. Die Rentenbezieher werden darüber von der Deutschen Rentenversicherung informiert oder haben bereits Bescheid bekommen.
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