Dienstfahrzeuge der Bundestagsabgeordneten fahren bald mit Erdgas

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Fahrdienst des Bundestages integriert ab Juni auch Erdgas-Autos in seinen Fuhrpark. Immer mehr Flottenbetreiber rüsten um und finden in Berlin eines der dichtesten Erdgas-Tankstellen-Netze vor.

Autogas
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Erdgasbetriebene Fahrzeuge bieten gegenüber konventionellen Fahrzeugen gleich zwei Vorteile: sie helfen bei der Reduzierung des Ausstoßes von Treibhausgasen und aus ihnen gelangt sogar eine deutlich geringere Menge an Stickoxiden und Feinstaub in die Atmosphäre als es bei Dieselmodellen der Fall ist.

Höchste Zeit also, Erdgas-Autos in die Flotte des Fahrdienstes für den Bundestag zu integrieren. Ab Juni ist es soweit. Dann sollen auch mit Biogas betriebene Fahrzeuge genutzt werden. Im Hinblick auf Schadstoffemissionen liegt dann der Durchschnitt bei nur noch 130 Gramm CO2 pro Kilometer - ein guter Anfang.

Flottenbetreiber steigen sukzessive auf Erd- und Biogas um

Inzwischen nutzen immer mehr Flottenbetreiber Erdgas und Biogas als Kraftstoff. So reihte sich jüngst die RocVin Dienste GmbH als Dienstleister für den Deutschen Bundestag in die Reihe der Erdgasfahrer ein und vergab den Auftrag zur Biogas-Versorgung ihrer Flotte an diejenigen Berliner Tankstellenbetreiber, die im erdgas mobil e.V. organisiert sind.

Während in ganz Deutschland Erdgas-Autos ungefähr an 900 versorgt werden, stehen im Großraum Berlins aktuell 27 öffentliche Erdgas-Zapfsäulen zur Verfügung. Der Fahrdienst der Abgeordneten kann daher auf ein gut ausgebautes Erdgas-Tankstellennetz zurückgreifen, das bundesweit seinesgleichen sucht. Allein im ersten Quartal dieses Jahres kamen zwei neue Stationen in Berlin-Mitte hinzu.
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