Baunachfrage im Hochbau im Januar um über 20 % gestiegen

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Auswertungen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden belegt, dass die Witterung des vergangenen Monats im Vorjahresvergleich zu gestiegenen Beschäftigungszahlen und Umsätzen führte.

Hausbau
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Im Tiefbau nahm die Baunachfrage allerdings um 4,5 % ab

Wie Auswertungen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden (Destatis) in einer online-abrufbaren Datenbank zeigen, sind die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im Vorjahresvergleich insgesamt um 8,6% gestiegen, und zwar preisbereinigt. Es wurden Zahlen aus Betrieben mit einer Mitarbeiterzahl von mindestens 20 bewertet. Demnach stieg die Nachfrage im Hochbau um 21,2 % an, wohingegen sie im Tiefbau um 4,5 % sank.

Witterung bescherte höhere Beschäftigungszahlen und Umsätze

Insgesamt zählte man bis Ende Januar etwa 687.000 Beschäftigte im Hoch- und Tiefbau. Das waren 2 % mehr als im Dezember (+ 13.000 Beschäftigte), wobei in diesem Jahr die Witterungsverhältnisse deutlich besser waren als im vergangenen Jahr.

Im Berichtsmonat Januar 2011 zählte man 46,1 Millionen Arbeitsstunden auf Baustellen sowie einen Gesamtumsatz von ca. 3,7 Milliarden €. Das ist ein Umsatzanstieg um über 29 % im Vergleich zum Dezember und ein Plus an geleisteten Arbeitsstunden von weit über 50 % gegenüber im Januar 2010.

Unter www.destatis.de sind in der Datenbank GENESIS-Online Details zum Bauhauptgewerbe, zur Methodik sowie weitere Informationen abzurufen.
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