FDP will älteren Arbeitslosen Bezugsdauer von ALG I kürzen

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Die FDP plant, durch Kürzung des Arbeitslosengeldes älterer Arbeitsloser Gelder in Milliardenhöhe einzusparen. Das Finanzministerium ist nicht abgeneigt.

Mit der Maßnahme, älteren Arbeitslosen für einen kürzeren Zeitraum als bisher Arbeitslosengeld zu zahlen, will die FDP erreichen, dass sich dieser Personenkreis aktiver um einen neuen Arbeitsplatz bemüht. Durch die Kürzung der ALG-I-Bezugsdauer (bisher 24 Monate für Arbeitslose ab 59 Jahren) soll laut FDP von dem Jahre 2014 an eine Kostenersparnis in Höhe von 1,5 Milliarden Euro einhergehen. Das CDU-geführte Bundesfinanzministerium ist daher an diesem Modell laut eigener Aussage durchaus interessiert.


Kommentare und Meinungen

Ausnahmslos negative Stimmen zu den FDP-Anregungen kommen aus der SPD und vom DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund). Diese Idee sei völlig sinnlos und zeige, dass die FDP den Bezug zur Realität verloren habe. Auch aus dem bayrischen Sozialministerium (CSU) und der CDU-Bundesfraktion werden deutliche Proteste laut, die deutlich machen sollen, dass man sich hier von dieser Idee distanziert.

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