Handys verdrängen Festnetz-Anschlüsse

  1. Telefon
  2. Tarifeverzeichnis



Das Telefonieren mit dem Festnetz gegenüber dem mobilen Telefonieren gerät in Deutschland immer mehr ins Hintertreffen, aber längst nicht so wie in den neuen EU-Ländern.

Handy Jugendliche
© Picture-Factory - Fotolia
Eine von der E-Plus-Gruppe in Auftrag gegebene GfK-Studie zeigte, dass etwa jeder dritte Deutsche sich vorstellen kann, auf den Festnetzanschluss zu verzichten. Allerdings müsse dies dann auch finanzielle Vorteile haben. Zur Studie wurden im August 2011 1.000 Frauen und Männer ab einem Alter von 14 Jahren befragt. 30 Prozent der befragten Festnetz-Kunden können sich mit dem Gedanken anfreunden, nur noch mobil zu telefonieren.

Finanzielle Vorteile stehen im Vordergrund

Von allen Studienteilnehmern, die sich das Telefonieren über das Mobilfunknetz vorstellen können, steht der finanzielle Aspekt im Vordergrund. Bei einer zu erwartenden Ersparnis würde jeder Zweite auf das Festnetz verzichten. Dennoch telefonieren immer noch die meisten Deutschen über das Festnetz. Innerhalb der letzten zwei Jahre war bei den ausschließlichen Mobiltelefonierern nur ein geringer Anstieg von einem Prozent zu beobachten. Einer der Gründe sind die zu hohen Mobilfunkgebühren, die anrufende, vor allem ältere Verwandte dann zu zahlen hätten. Wie der EU Household Survey vom Juli 2011 ergab, liegt der Anteil der ausschließlich mobil telefonierenden Haushalte in Deutschland bei gerade mal 12 Prozent.

Deutschland belegt einen der unteren Ranglistenplätze

Von insgesamt 27 Ranglistenplätzen belegt Deutschland laut EU Household Survey nur Platz 23. Im Vergleich zu 12 Prozent aller deutschen Haushalte, die kein Festnetz mehr nutzen, sind es EU-weit 27 Prozent aller Haushalte, die ausschließlich mobil telefonieren. Vor allem die 12 neuen EU-Länder haben sich längst umgestellt. Hier gilt in jedem zweiten Haushalt das Motto "mobile only".
Mehr zum Thema:

 



Das könnte Sie auch intressieren: