Deutsche bleiben Festnetz-Telefon treu

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Der Trend, ausschließlich mobil zu telefonieren, zeichnet sich in ost- und mitteleuropäischen Ländern deutlicher ab als in der übrigen EU. Das ergab eine unter 27.000 Haushalten durchgeführte Umfrage im Auftrag der Europäischen Kommission.

Der Branchenverband BITKOM gab aktuell die Ergebnisse einer Umfrage zum mobilen Telefonverhalten bekannt, die im Auftrag der europäischen Kommission in Haushalten aller 27 europäischen Mitgliedsstaaten durchgeführt wurde. Insgesamt nahmen an der Befragung 27.000 Haushalte teil. In der gesamten EU beträgt der Anteil der Haushalte, die ausnahmslos mobil telefonieren, 27 Prozent. Der Trend geht im Vergleich zu der vier Jahre zuvor durchgeführten Umfrage deutlich nach oben, vor allem in ost- und mitteleuropäischen Ländern.

Festnetzausbau sowie DSL-Konditionen beeinflussen den Trend

Führend in Sachen Mobiltelefon ist Tschechien mit 81 Prozent, dicht gefolgt von Finnland mit 78 Prozent. Dass vor allem in ost- und mitteleuropäischen Staaten so viel mobil telefoniert werde, hängt laut Angaben der BITKOM mit dem dort schlecht ausgebauten Festnetz zusammen. Mobile Breitband-Internet-Anschlüsse seien vor allem bei den jüngeren Internetnutzern sehr begehrt. In Deutschland ist das Festnetz nicht nur gut ausgebaut, sondern die Haushalte können günstige Triple-Play-Pakete oder DSL-Bundleangebote nutzen, weshalb sich hier der Trend hin zum mobilen Telefonieren nur sehr langsam abzeichnet. So ist der Anteil der ausschließlich mobil telefonierenden Haushalte innerhalb von vier Jahren nur um ein Prozent auf insgesamt 12 Prozent gestiegen.

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