Zentrales Testamentsregister wird 2012 eingeführt

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Um die allgemein gültige gesetzliche Erbfolge zu umgehen, nehmen immer mehr Menschen für den Todesfall ihre Testierfreiheit in Anspruch. Das Testament muss aber im Zweifelsfall auch auffindbar sein. Dafür sorgt ab Anfang 2012 ein zentrales Testamentsregister.

Mit Wirkung vom 01.01.2012 richtet die Bundesnotarkammer ein zentrales Testamentsregister für Deutschland ein. Hier können künftige Erblasser ihren letzten Willen registrieren lassen. Im Todesfall wird von der Bundesnotarkammer überprüft, ob Unterlagen wie Erbverträge, Testamente oder notarielle Urkunden zur Erbfolge eingetragen sind und wo diese verwahrt sind. Auf elektronischem Weg folgt dann ein Hinweis an die Verwahrstelle sowie das zuständige Nachlassgericht. Das Testamentsregister stellt für den Erblasser eine große Sicherheit dar, dass im Todesfall alles nach seinem Wunsch geregelt wird.


Was steht im Zentralen Testamentsregister?
Das Register bietet höchste Sicherheit. Mit den Daten wird sehr sparsam umgegangen. So wird der Wortlaut der Verfügung nicht im Register stehen, sondern lediglich relevante Daten des Erblassers, zur Art der Urkunde und wo diese verwahrt wird. Das System ist besonders gesichert und darf nur von amtlichen Vertretern wie Gerichten und Notaren abgerufen werden.

Ist das Testamentsregister kostenfrei?
Der Eintrag ins das Testamentsregister kostet eine einmalige Gebühr von 15 oder 18 Euro, was von der Abrechnungsart abhängig ist. Inbegriffen sind neben den Kosten für die Erst-Registrierung auch Folgeregistrierungen, Berichtigungen sowie die Information an die zuständigen Stellen im Todesfall. Wer sich näher für das Testamentsregister interessiert, findet alles Wichtige auf der Seite www.testamentsregister.de.
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