Krankenzusatzversicherungen erleben regelrechten Nachfrage-Boom

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Immer mehr Deutsche schließen zusätzlich zu ihrer gesetzlichen Versicherung auch eine private Zusatzversicherung ab. Besonders hoch im Kurs stehen Zahnzusatzversicherungen.

Die aktuellen Werte des PKV-Verbandes zeigen 800.000 Zusatzversicherungen an, die deutsche Bundesbürger zusätzlich zu ihrem gesetzlichen Krankenversichertenschutz abgeschlossen haben. Die verstärkte Zusammenarbeit gesetzlicher Kassen mit privaten Versicherern ist sicher ein Grund dafür, dass die Privatversicherungen zunehmen. Die Gesetzlichen bieten ihren Mitgliedern nicht nur regelmäßig die Zusatzpolicen an, sondern kooperieren mehr und mehr mit den Privatversicherern. Laut Marktbeobachtungen der Steria Mummert Consulting ist die P-GKV keine Zukunftsmusik mehr, sondern rückt in greifbare Nähe.

Zusatzpolicen gesetzlicher und privater Kassen gehen Hand in Hand
Zwar bieten viele gesetzliche Krankenkassen ihren Mitgliedern auch Zusatztarife an, der Wunsch nach einer verstärkten Zusammenarbeit mit privaten Versicherern wächst jedoch. Gesetzliche und private Versicherungen können sich bestens ergänzen. Während gesetzliche Kassen einen größeren Kundenstamm haben und sich bei den Leistungserbringern als verhandlungsstark erweisen, bringen die privaten Versicherer ihr Know-how im Vertrieb mit. Das Management der Steria Mummert Consulting betonte, wie wichtig die Zusammenarbeit im Hinblick auf den demographischen Wandel und die steigenden Kosten im medizinischen Bereich ist.

Kooperationspartner werden sorgfältig ausgewählt
Damit die Zusammenarbeit gesetzlicher und privater Partner gut klappt, ist eine gründliche Prüfung unerlässlich. Nicht jede Kooperation erfüllt die Erwartungen und wird schneller als in der Vergangenheit aufgelöst. Die Konzepte neuer Kooperationspartner müssen gut zueinander passen. Der Kostenfaktor tritt bei der Zusammenarbeit immer mehr in den Vordergrund. Es geht nicht mehr allein um den Vertrieb von Zusatzversicherungen, sondern vielmehr um die perfekte Koppelung von Produkten und Versorgungsangeboten, sogar ein gemeinschaftliches Leistungsmanagement wird nicht ausgeschlossen.
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