Betriebliche Altersversorgung zunehmend von Arbeitnehmern genutzt

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Immer mehr Arbeitnehmer interessiert an Angeboten zur betrieblichen Altersversorgung. Vorteil für Arbeitnehmer: Steuervorteile und wichtiges Standbein im Alter. Vorteil für Arbeitgeber: weniger Lohnnebenkosten und Bindung der Arbeitnehmer.

Die Deutsche Bank verzeichnete bis September diesen Jahres eine um neun Prozent gestiegene Sparquote im Bereich betriebliche Altersversorgung im Vergleich zum Vorjahr. Eine Umfrage der Zurich Gruppe bei Arbeitgebern ergab, dass zwei Drittel der Beschäftigten in Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern ein großes Interesse an Angeboten zur betrieblichen Altersversorgung zeigten. Die Arbeitnehmer in kleinen und mittleren Betrieben (bis zu 50 Mitarbeiter) sind dagegen nicht so aktiv – nur jeder fünfte befragte seinen Arbeitgeber nach Möglichkeiten zur betrieblichen Altersversorgung.

Beratung für kleine Betriebe wichtig

Kleinere und mittlere Betriebe sollten sich umfassend zu den Vorteilen und Risiken einer betrieblichen Altersversorgung für ihre Mitarbeiter beraten lassen, um den Beschäftigten entsprechende Angebote unterbreiten zu können.

Neben der besseren Absicherung im Alter haben Arbeitnehmer noch ein großes Plus bei der betrieblichen Altersversorgung durch die Steuerersparnis. Denn die Beiträge zur bAV werden direkt vom Bruttoeinkommen gezahlt. Für Arbeitgeber fallen deutlich weniger Lohnnebenkosten an, wie 57 Prozent der befragten Arbeitgeber feststellten. Außerdem erfahren Arbeitnehmer eine engere Unternehmensbindung. Die Bereitstellung eines Dienstwagens habe laut Angabe von 59 Prozent der Befragten einen ähnlichen Stellenwert wie die betriebliche Altersversorgung. Die bessere Absicherung der Beschäftigten im Alter (49 Prozent) sowie die Zufriedenheit der Arbeitnehmer (43 Prozent) spielen für Unternehmer ebenfalls eine wichtige Rolle.
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