Heizölpreise auf Rekordhoch

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Durch Kältewelle starke Nachfrage nach Heizöl. Höchste Preise seit dreieinhalb Jahren. Lieferungen oft erst nach 3-4 Wochen. Rohölpreise auch auf Rekordhoch. Preise für Diesel und Benzin folgen im extremen Aufwärtstrend.

Heizung Techniker
© Gina Sanders - fotolia
Das Frühjahr war Anfang des Jahres schon in greifbarer Nähe. Viele private Haushalte füllten ihre Heizöltanks gar nicht mehr nach – mit schmerzlichen Folgen. Die Kältewelle riss die Verbraucher aus ihren Frühlingsträumen. Eifrige Nachbestellungen von Heizöl ließen den Preis in Rekordhöhen schnellen.

Sammelbestellungen vorteilhaft
Am Mittwoch kosteten 100 Liter Heizöl (bei Abnahme von 3000 Litern) durchschnittlich bereits 92,80 Euro, berechnete der Marktbeobachter Tecson. Das sind die höchsten Preise seit dreieinhalb Jahren. Da helfen nur noch Sammelbestellungen mit den Nachbarn, um den Preis wenigstens etwas im Rahmen zu halten, erklärt Udo Peters von der Verbraucherzentrale NRW.

Außerdem ist Geduld angesagt. Zugefrorene Schifffahrtswege und die große Nachfrage verzögern die Heizöllieferungen erheblich. Bis zu drei Wochen müssen Verbraucher derzeit je nach Region warten. Da sollte der Tank möglichst nicht bis zum letzten Tropfen aufgebraucht sein, wenn man sich endlich zu einer Heizölbestellung entschließt.

Autofahrer geschockt
Häufig bleibt Autofahrern beim Blick auf die Benzin- und Dieselpreise derzeit die Luft weg. Die letzten Januarwochen ließen sich mit durchschnittlich 1,42 Euro pro Liter Diesel noch verkraften. Inzwischen liegt der Preis bei 1,45 Euro mit steigender Tendenz. Grund ist der Rekordpreis für Rohöl. Am Mittwoch lag er bei 116 Dollar.

Diebstahl von Rohöl scheint sich derzeit auch zu lohnen. Mit einer Beute von 1000 Litern Heizöl aus den Tanks eines Händlers verschwanden Unbekannte kürzlich in Arnsberg.
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