Teure Energiewende für Eigenheimbesitzer

  1. Wohnen & Eigenheim
  2. Tarifeverzeichnis



Der Ausstieg aus der Atomenergie ist von Seiten der Bundesregierung beschlossene Sache. Zur Verwirklichung der Energiewende sollen Eigenheimbesitzer durch neue Auflagen stärker eingebunden werden.

Bis zum Jahr 2022 soll es vorbei sein mit der Atomenergie. Als Ziel sieht die Bundesregierung vor, bis 2020 35 Prozent allen Stroms durch erneuerbare Energien zu gewinnen. 2030 soll der Anteil sogar 50 Prozent betragen. Darüber hinaus sollen weitere Klimaziele zeitnah umgesetzt werden.

Neue Auflagen für alle
Für öffentliche Gebäude bestehen schon seit einiger Zeit verbindliche Auflagen zur Wärmedämmung von Wänden, Fenstern und Dächern. Nun sollen auch Eigenheimbesitzer einbezogen werden. Nicht nur in Sachen Dämmung stehen den Hausbesitzern einige Veränderungen ins Haus, sondern sie sollen dazu verpflichtet werden, regenerative Energien zu nutzen und für bestehende Heizkessel neue Abgasnormen einzuhalten. Das kann teuer werden.

Bei Nichteinhaltung droht Bußgeld
Teuer wird für die Hausbesitzer nicht nur die Umsetzung der ehrgeizigen Ziele der Bundesregierung. Wer die Auflagen der Energiesparverordnung nicht erfüllt, muss dafür hohe Bußgelder in Kauf nehmen. Alte Heizkessel sollen durch neuere Modelle ersetzt werden. Hauseigentümer, die bereits neue Heizkessel besitzen, sollen dazu verpflichtet werden, 10 Prozent aller Energie in Form von regenerativer Energie zu beziehen. So sehen es die verschärften Abgasnormen des Umweltministeriums vor.

Mehr zum Thema:

 



Das könnte Sie auch intressieren: