Frauen im Alter von Rentenlücke bedroht

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Den Ergebnissen einer Postbank-Studie zufolge, erwarten nur noch 46 % der Frauen im Alter Geld aus privater Vorsorge - der niedrigste Wert seit 2005.

Laut einer aktuellen Allensbach-Studie im Auftrag der Postbank sind Frauen im Alter immer häufiger von einer spürbaren Rentenlücke bedroht. Ein alarmierender Trend, dem es frühzeitig entgegenzusteuern gilt.

Nur 46 % erwarten Geld aus privater Altersvorsorge
Ergebnissen der Umfrage zufolge erwarten immer weniger Frauen im Ruhestand Geld aus privater Altersvorsorge. Während 57 % männlichen Befragten mit Geld aus privater Vorsorge rechnen, sind es bei den Frauen nur 46 %. Es verwundert daher nicht, dass 42 % der Männer angaben zufriedener mit ihrer bisherigen Vorsorgeleistung zu sei. Bei den Frauen sind dies lediglich 33 %.

Ralf Palm von der Postbank bewertet dieses Ergebnis insbesondere deswegen als beängstigend, weil Frauen heutzutage trotz mindestens gleichwertiger Ausbildung im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen weniger verdienen. Hinzu kommen die Pflegezeiten von Kindern oder Angehörigen, die zusätzlich häufig den Zeitraum ihrer Erwerbstätigkeit verkürzen.

Niedrigen Rentenansprüchen vorzeitig entgegenwirken
Das Resultat: Niedrigere Rentenansprüche. Seit Beginn der Umfrage im Jahr 2005 waren es de facto nie so wenig Frauen, die eine Altersrente erwarten. Zwar gibt es (noch) kein perfektes, auf die Bedarfe von Frauen zugeschnittenes Produkt.

Jedoch bietet die Riester-Rente deswegen gute Voraussetzungen, weil deren staatliche Förderung auch Teilzeit- oder Minijobberinnen zu Gute kommt. Zudem kann man auch während der Elternzeit einzahlen. Im Anschluss an eine ausführliche individuelle Beratung sollte man sich frühzeitig für einen Sparplan entscheiden, der der persönlichen Lebenssituation entspricht.
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