Stiftung Warentest: Mit der richtigen Zahnzusatzversicherung vorsorgen

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Die Stiftung Warentest in seiner aktuellen Ausgabe Zahnzusatzversicherungen getestet und stellte dabei große Beitragsunterschiede fest. Immerhin erhalten 33 Angebote das Testurteil sehr gut.

Zahnarzt
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Für Zahnärzte gilt die neue private Gebührenordnung seit Anfang diesen Jahres und lässt die Kosten für Zahnersatz steigen. Ein guter Zeitpunkt, um über eine Zahnzusatzversicherung nachzudenken. 147 aktuelle Angebote für gesetzlich versicherte hat Finanztest in seiner Mai Ausgabe verglichen.

345 Millionen mehr Honorar für Zahnärzte
Wer sich statt einer Amalgamfüllung für ein Inlay entscheidet, kommt schon einmal auf eine Gesamtrechnung von bis zu 600 €, inklusive Laborkosten. Ganz nach der privaten Gebührenordnung berechnet, zahlt die Krankenkasse ganze 30 bis 45 € dazu. Nach Schätzungen der Bundesregierung werden Dentisten dadurch etwa 345 Millionen € Honorar mehr eingenommen.

Große Beitragsunterschiede
Wer über den Abschluss einer Zahnzusatzversicherung nachdenkt, sollte diesen unbedingt vor der Konsultation eines Arztes realisieren. Liegt eine ärztliche Diagnose erst vor, wird die anschließende Behandlung nicht vom Versicherungsschutz gedeckt. Auch gilt zu beachten, dass eine 8-monatige Wartezeit zu berücksichtigen ist, bevor Leistungen überhaupt in Anspruch genommen werden können. Auch sind nicht alle sofort abrufbar, es gibt für die ersten Jahre Beschränkungen.

Hinsichtlich der Beiträge gibt es große Unterschiede. So zahlt ein 43-jähriger Mann für leistungsstarke Zahnversicherungen Beiträge in Höhe von 18 bis 41 € monatlich. während, gleichaltrige Frauen 19 bis 49 € zahlen. Im Bewertungstest standen Tarifleistungen wie Kronen, Inlays oder Implantate - ohne Versicherung teils äußerst kostspielige Behandlungen.

Die Leistungsbewertungen bilden das ganze Spektrum von "sehr gut" (33 mal vergeben) bis "ausreichend" ab und sind ausführliche in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest sowie online unter www.test.de/zahnversicherung nachzulesen.
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