Finanztest zeigt Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung

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Zum Schutz bei Berufsunfähigkeit ist die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht die einzige Option. Stiftung Warentest informiert über sinnvolle Alternativen.

Arbeitnehmer
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Berufsunfähigkeit kann jeden treffen. Deshalb ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung der sinnvollste Schutz. Allerdings ist dieser Schutz nicht ganz billig und manche Antragsteller werden aufgrund von Vorerkrankungen abgelehnt. Dann müssen Alternativen her. Stiftung Warentest hat die besten in ihrer aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Finanztest" genauer beleuchtet.

Lieber eine alternative Versicherung als gar keine
Für bestimmte Personengruppen kommt eine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht oder kaum in Frage. Stiftung Warentest zeigt Alternativen auf, um sich für den Fall einer Berufsunfähigkeit abzusichern. Bestandteil der aktuellen Analyse waren die Erwerbsunfähigkeitsversicherung, die private Unfallversicherung, die Dread-Disease-Versicherung (Schwere-Krankheiten-Versicherung) sowie die Funktionsinvaliditätsversicherung. Alle diese Alternativen sind besser, als ganz auf einen Versicherungsschutz zu verzichten.

Ideal für Selbständige: Erwerbsunfähigkeitsschutz
Selbständige fahren mit einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung oft besser. Diese zahlt zwar erst, wenn der Selbständige ganz aus dem Arbeitsleben ausscheiden muss, aber bei den meisten Berufsunfähigkeitsversicherungen ist das ebenfalls der Fall. Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung schneidet aber preislich wesentlich günstiger ab. Frauen zahlen hier einen jährlichen Beitrag von 600 bis 708 Euro, je nach Anbieter, Männer liegen mit 556 bis 666 Euro etwas günstiger. Anbieter einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung sind unter anderem die Aachener und Münchener, die Interrisk oder die Europa-Versicherung.

Höhere Beiträge und Karenzzeit bei schweren Erkrankungen
Wem bereits eine schwere Erkrankung wie Multiple Sklerose oder Krebs diagnostiziert wurde, dem bleibt nur die Dread-Disease-Versicherung. Für eine Versicherungssumme von 300.000 Euro, die in einer Summe ausgezahlt wird, müssen Versicherungsnehmer mit einem jährlichen Beitrag zwischen 1.300 und 2.600 Euro rechnen. Die vereinbarte Versicherungssumme wird in der Regel nach einer vorher festgelegten Karenzzeit ausgezahlt.

Wer die Ergebnisse online nachlesen möchte, findet diese auf www.test.de/berufsunfaehigkeitsversicherung.
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