Urlaub: Hotelpreise steigen weltweit

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Hotelpreise stiegen erstmalig wieder weltweit. In Europa it durch schwindende Kaufkraft nur ein geringer Anstieg zu verzeichnen. Gewinner sind Australien, USA und Asien.

Laut neuestem Hotel Price IndexTM (HPI®) sind die Preise erstmals seit fünf Jahren im ersten Halbjahr 2012 gestiegen. Der weltweite Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres ergab eine Steigerung von vier Prozent, allerdings sind die Durchschnittspreis noch auf dem Niveau von 2005.

Trotz Anstieg den Höchststand noch nicht wieder erreicht
Der Anstieg in diesem Jahr zeigt, dass sich die Hotellerie wirtschaftlich erholt. Der errechnete Index lag bei 108, das bedeutet, dass die Hotelpreise trotz dieses Anstiegs durchschnittlich noch immer niedriger waren als im ersten Halbjahr 2007. Da hatte der Index seinen Höchststand von 119.

Weltweiter Anstieg der Preise
Der Hotel Price Index (HPI) wurde in 2004 eingeführt und analysiert, wie viel ein Reisender tatsächlich für sein Hotelzimmer auf der ganzen Welt bezahlt. Die Preise stiegen im ersten Halbjahr 2012 weltweit an, so z. B. im Pazifikraum um 6 %, in Nordamerika um 5 % und in Asien um 4 %. In Europa, im Nahen Osten und Lateinamerika entwickelten sich die Preis wesentlich langsamer und hier war lediglich ein Anstieg um 1 % zu verzeichnen.

Das Vertrauen der Verbraucher kommt zurück
Langsam kommt das Vertrauen der Verbraucher wieder zurück für viele Gebiete des Nahen Ostens und Nordafrika. Das gilt auch für Asien. Hier begannen die Japaner wieder zu reisen, nach den Ereignissen des Tsunamis und der Nuklearkatastrophe.
Ein anderer Faktor spielt aber auch eine große Rolle. Durch den deutlichen Anstieg an chinesischen Auslandsreisenden wurden die Preise in die Höhe getrieben. Durch die Expansion von Low-Price-Fluggesellschaften aus den Regionen stieg das Flugangebot und förderte die Reiselust.

Die Gewinner der Preisschlacht
Durch eine höhere Auslastung der Hotels in den USA, hervorgerufen durch eine Zunahme der Geschäftsreisen, fällt die Notwendigkeit für Sonderangebote oftmals weg. In Australien wurde das Angebot an Unterkünften zwischenzeitlich knapp, da teilweise internationale Besucher mit Arbeitern der Bergbau-Branche um Zimmer wetteiferten. Dadurch konnten Höchstpreise erzielt werden.

Europa erholt sich wesentlich langsamer
In Europa allerdings zeigte sich eher ein durchwachsenes Bild ab, trotz der auch hier gestiegenen Preise. Es gibt Gebiete wo durch den Schwund der Kaufkraft niedrigere Belegungen in großen Städten und Urlaubszentren verzeichnet werden müssen.

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