Höhere Beiträge zur Sozialversicherung ab 2013

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Der Gesetzgeber bestimmt auf Grundlage der Rechengrößen-Verordnung die Beitragssätze für vier von fünf Sozialversicherungen, die sogenannten Sozialversicherungswerte. Die Zustimmung durch das Bundeskabinett wird im Oktober erfolgen.

Lohnabrechnung
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Steigende Bruttolöhne und Gehälter haben auch höhere Sozialversicherungswerte zur Folge. Und so wird das Bundeskabinett den neu festgelegten Werten noch im Oktober diesen Jahres zustimmen. 2010 wurde in den neuen Bundesländern eine Lohnzuwachsrate von über 3,07 Prozent verzeichnet, in den neuen Bundesländern betrug diese 2,95 Prozent. Für die Festlegung der Werte für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung, für die Arbeitslosenversicherung und die gesetzliche Rentenversicherung ist der Gesetzgeber zuständig.

Änderungen zur Sozialversicherung ab 2013
Zur Zeit liegt die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung bei 3.825 Euro im Monat. Ab 2013 wird die monatliche Grenze bei 3.937,50 Euro liegen, also 47.250 Euro im Jahr. Auch die Jahresarbeitsentgeltgrenze wird von 50.850 auf 52.200 Euro angehoben. Eine ermäßigte Jahresarbeitsentgeltgrenze wird für PKV-Bestandsfälle gelten, aber auch hier wird die jetzige Grenze von 45.900 Euro auf 47.250 Euro angehoben.

Für die gesetzliche Rentenversicherung sowie die Arbeitslosenversicherung gelten in den alten und neuen Bundesländern unterschiedliche Werte. In den alten Bundesländern wird die Bemessungsgrenze bei 5.800 Euro im Monat (69.600 Euro im Jahr) liegen, in den neuen Bundesländern steigt sie auf 4.900 Euro im Monat (58.800 Euro im Jahr).

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