Die Linke will Unterhaltsvorschuss ausweiten

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Die Linke befürwortet den Unterhaltsvorschuss, setzt sich jedoch für die Ausweitung in Bezug auf Anrechnungsmodus und Dauer der Inanspruchnahme ein.

Geld
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Die Fraktion Die Linke hält den Unterhaltsvorschuss grundsätzlich für ein probates Mittel zur Unterstützung Alleinerziehender und deren Kinder in Fällen, in denen die Unterhaltsverpflichtungen nicht erfüllt werden. Als "ungerecht" bezeichnen sie jedoch den Anrechnungsmodus und die Dauer der möglichen Inanspruchnahme.

Linken-Fraktion strebt Ausweitung des Gesetzes an
So findet die Regelung maximal bis zum 12. Lebensjahr und nicht länger als 6 Jahre Anwendung. Zudem wird das Kindergeld in voller Höhe angerechnet. Nach dem Wunsch der Linken soll der Bezug künftig ausgeweitet werden.

In ihrem Antrag (17/11142) fordert die Fraktion konkret zur Vorlage eines entsprechenden Gesetzentwurf zur Änderung des Unterhaltsvorschussgesetzes auf. Ihr Vorschlag hierzu beinhaltet zum einen die Heraufsetzung des Bezugsalters von 12 auf 18 Jahre. Zum anderen wünscht sie eine Streichung der Beschränkung auf 72 Monate Bezug. Anstelle einer voller Anrechnung auf das Kindergeld soll schließlich eine hälftige Anrechnung auf die Leistungen des Unterhaltsvorschusses treten.


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