Berufsunfähigkeitsversicherung: Jeder Zweite ist nicht abgesichert

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Mehr als 50 Prozent der Arbeitnehmer sind ohne Berufsunfähigkeitsversicherung und damit im Notfall nicht abgesichert.

Arbeitnehmer
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Der Versicherer Gothaer befragte über 1.000 berufstätige Deutsche nach der Versicherung, die sie als die wichtigste erachten und welche Policen abgeschlossen wurden. Nur 32 Prozent der Deutschen halten eine Berufsunfähigkeitsversicherung für die wichtigste Absicherung - obwohl jeder vierte Arbeitnehmer seinen Beruf irgendwann einmal nicht mehr ausüben kann. 58 Prozent der Deutschen verneinten die Frage nach einer bestehenden Berufsunfähigkeitsversicherung.

Absicherung im Haftpflichtfall hat Priorität
62 Prozent der Befragten halten die Haftpflichtversicherung für die wichtigste Absicherung, lediglich für 32 Prozent hat die Absicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit den Vorrang. Bei den unter 30-jährigen ist die Risikogewichtung etwas anders, hier halten 47 Prozent die Berufsunfähigkeitsversicherung für die wichtigste Absicherung.

Diskrepanz zwischen persönlicher Einschätzung und tatsächlichem Abschluss
Die tatsächlich bestehenden Verträge für den Fall der Berufsunfähigkeit erreichen diese Zahlen jedoch bei weitem nicht, 58 Prozent der Befragten haben keine Police, bei Frauen liegt die Quote sogar bei 66 Prozent.

Die Gothaer Versicherung setzt nach eigenen Angaben 4 Milliarden im Jahr um und hat rund 3,5 Millionen versicherte Mitglieder.

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