Finanztest erklärt: Diese Versicherungen sind überflüssig

  1. Krankenzusatzversicherung
  2. Tarifeverzeichnis



Das Jahresende ist die richtige Zeit, Bilanz zu ziehen, auch in Sachen Versicherungsschutz. Das aktuelle Spezial von Finanztest hilft dabei, die Spreu vom Weizen zu trennen und nur die Versicherungen zu behalten, auf die es ankommt.

Ab dem Zeitpunkt der Geburt bis zum Sterbebett schleppen Deutsche zahlreiche Versicherungspolicen mit sich herum. Viele davon sind jedoch völlig überflüssig, wie die Stiftung Warentest jetzt in ihrem Finanztest Spezial Versicherungen hervorhob. Derzeit beläuft sich die Zahl der Versicherungspolicen auf 450 Millionen, das sind sechs Versicherungen pro Einwohner.

Viele Versicherte lassen sich durch Lockangebote oder in Verkaufsgesprächen auf Versicherungen ein, die unsinnig, kompliziert und unübersichtlich sind. Hinzu kommt, dass viele Verträge schlecht mit anderen vergleichbar sind. Die Experten von Finanztest geben Empfehlungen, welche Versicherungen wirklich notwendig und welche praktisch unbrauchbar sind. Außerdem informieren sie über Unisex-Tarife, Policen für Volljährige sowie vergleichbare Lösungen zur Berufsunfähigkeitsversicherung.

Welche Versicherungen sind nötig?
Unumgänglich ist eine private Haftpflichtversicherung, die für Schäden aufkommt, die der Versicherte einer anderen Person zufügt, etwa durch einen Unfall oder wenn der Nachwuchs den Lack von Nachbars Auto zerkratzt. Oberste Priorität haben zudem Versicherungen, die die Existenz absichern, also eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Zugunsten der Absicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit kann zum Beispiel die Unfallversicherung vernachlässigt werden. Völlig unsinnig sind Insassen-Unfallversicherungen, Reparaturversicherungen für Haushaltsgeräte oder Krankenhaustagegeld-Tarife. Wer auf überflüssige Versicherungen verzichtet, spart jährlich mehrere hundert Euro.

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