Altersicherungsbericht 2012: 20,5 Millionen Rentenempfänger überwiegend gut versorgt

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Im Altersicherungsbericht von 2012 wird festgestellt, dass lediglich 2,5 Prozent von Deutschlands Rentnern eine Grundsicherung benötigen.

Rente
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Wie aus dem von der Bundesregierung am Mittwoch verabschiedeten Alterssicherungsbericht für 2012 hervorgeht, sind die etwa 20,5 Millionen Rentenempfänger sowie die Senioren, die Leistungen aus anderen Alterssicherungssystemen erhalten, "überwiegend gut versorgt". Die Einschätzung wird damit begründet, dass lediglich etwa 2,5 Prozent der Bundesbürger im Rentenalter auf die staatliche Grundsicherung angewiesen seien. Der Bericht gibt einen Überblick über die derzeitige Einkommens- und Vermögenssituation von Ruheständlern und wird lediglich alle vier Jahre erstellt.

Gesetzliche Rentenversicherung unverändert wichtig
Der Bericht betont, dass die gesetzliche Rentenversicherung das Alterssicherungssystem "mit der weitaus größten Bedeutung" sei. Aus der Rentenversicherung werden ungefähr 75 Prozent aller in Deutschland gezahlten Alterseinkünfte geleistet. In der Wichtigkeit auf Rang zwei ist die Beamtenversorgung mit 13 Prozent aller Zahlungen. Ihr fällt jedoch nicht nur die Aufgabe, die Standard-Alterssicherung für Staatsbedienstete sicherzustellen zu, sondern sie erfüllt zugleich die Funktion einer betrieblichen Altersversorgung. Sechs Prozent der Altersicherungsleistungen entfallen nach Angaben des Berichts auf eine betriebliche Zusatzrente, drei Prozent werden von der Zusatzversorgung des öffentliches Dienstes übernommen.

50 Prozent der Rentner haben vorgesorgt
Der Bericht führt weiter aus, dass gut die Hälfte der Rentenempfänger Einkommen aus betrieblicher oder privater Vorsorge beziehe. Diese Einkünfte betragen allerdings mit acht Prozent (betrieblich) und neun Prozent (privat) den geringeren Anteil der Bruttoeinkommen von Senioren. Die Wichtigkeit der zusätzlichen Altersabsicherung wird angesichts des sinkenden Sicherungsniveaus in der gesetzlichen Rentenversicherung nochmals als besonders wichtig hervorgehoben.
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