SPD fordert bessere Beratung zur Altersvorsorge

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Die SPD fordert eine deutliche Verbesserung der Beratung zur Altersvorsorge, um die Verbraucher besser vor Verlusten durch undurchschaubare Produkte zu schützen.

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Auf Forderung der SPD sollte die Beratung zur Altersvorsorge deutlich verbessert werden, um einen Schutz der Verbraucher vor Verlusten aufgrund mangelhafter Beratung und undurchschaubarer Produkte sicherzustellen.

Die Beratung zur Altersvorsorge lässt häufig zu wünschen übrig, denn durch undurchsichtige Produkte und mangelhafte Beratung resultieren Verluste der Verbraucher. Die SPD fordert jetzt eine Verbesserung im Bereich der Beratung zur Altersvorsorge und kritisiert die Finanzbranche. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung am 28.12.2012 berichtete, teilte Thomas Oppermann, der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion mit, dass die Beratung offenbar umso schlechter ist, je mehr Geld für die Betroffenen auf dem Spiel stehe.

Jährlich Milliardenverluste der Verbraucher aufgrund falscher oder schlechter Beratung
Einer Studie des Bamberger Finanzwissenschaftlers Andreas Oehler zufolge sind die Verbraucher jährlich von Milliardenverlusten betroffen, die auf schlechte oder sachlich unrichtige Beratung zur Altersvorsorge sowie auf Produkte zurückzuführen sind, die entsprechend komplex und häufig für die Verbraucher undurchsichtig sind. Das Gutachten des Finanzwissenschaftlers wurde von der Bundestagsfraktion der Grünen in Auftrag gegeben.

Honorarberatung anstelle interessengeleiteter Provisionsberatung
Die Forderung von Thomas Oppermann ist eine Umstellung von der interessengeleiteten Beratung auf Provisionsbasis zu einer Honorarberatung, bei der von den Beratern nicht die eigenen Produkte zur Altersvorsorge angeboten werden. Vielmehr sollen die Berater über eine ausreichende Qualifikation verfügen, um eine exakte Bewertung der auf dem Markt präsenten Altersvorsorge-Produkte durchzuführen. Damit könnte für einen fairen und transparenten Markt im Sektor Finanzdienstleistungen gesorgt werden. Nach Ansicht des Parlamentarischen Geschäftsführers der SPD stellt die Honorarberatung die Beratung der Zukunft dar.
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