Trendwende 2013: Wieder mehr Zinsen fürs Tagesgeld

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Tagesgeldzinsen steigen mit der Trendwende 2013 wieder, die stetigen Zinssenkungen scheinen gebremst zu sein.

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Bei den Tagesgeldzinsen ist eine Trendwende 2013 zu verzeichnen, denn diese steigen wieder und damit scheinen die stetigen Zinsreduzierungen nun gebremst zu sein.

Eine Trendwende 2013 wird bei den Tagesgeldzinsen verzeichnet, diese sind derzeit wieder im Auftrieb und damit scheinen die Zinssenkungen gebremst zu sein. Seit Anfang 2012 wurde bei den Tagesgeld- und Festgeldzinsen nur eine Richtung verzeichnet: die Zinsen sanken stets weiter nach unten. Zwar besteht das Zinstief noch immer, doch es zeichnet sich 2013 eine Trendwende ab.
Die Zinsen stehen in Relation zu Leitzins, BIP, Arbeitslosenzahlen und Inflationsrate und gleichzeitig aber auch im Zusammenhang mit dem aktuellen Stimmungsumfeld.

Aktuelle Zinsentwicklung:
Am Jahresanfang 2013 stand in den Vergleichen der Tagesgeld-Konten nur ein Angebot mit einem Zinssatz von 2,0 % zur Auswahl, wenn die Sonderfälle mit Kombiangeboten etc. außer Acht gelassen wurden. Der zu Jahresbeginn rückläufige Trend des Zinsniveaus wird aus den Analysen auf http://www.tagesgeldvergleich.com deutlich. Mit der Trendwende folgte ein Angebot der WüstenrotDirekt im Rahmen einer Sonderaktion für Neukunden ab 15. Januar 2013 mit einem Zinssatz von 2,0 %.
Seit Anfang Februar 2013 erhalten die Kunden für das Tagesgeld bei einigen Banken wieder 2,0 %, unter anderem bei der IKANO-Bank. Nähere Infos hierzu stehen auf http://www.tagesgeldvergleich.com/ikano-bank zur Verfügung.

Allerdings werden die Zinsen auf Tagesgeld bei anderen Banken weiterhin reduziert, beispielsweise reduzierte Barclays die Tagesgeldzinsen am 16. Januar um 0,25 % auf 0,75 % + Leitzinssatz. Seit 1. Februar 2013 wurden bei der GEFA-Bank die Tagesgeld-Zinsen von 1,75 auf 1,40 % gesenkt.

Für die zweite Jahreshälfte 2013 wird eine leichte Belebung der Wirtschaft erhofft, sodass dann auch ein Anstieg der Zinsen für Tagesgeld und Festgeld prognostiziert werden kann.

EZB prognostiziert wieder steigendes Zinsniveau:
Jörg Asmussen, deutsches Direktoriumsmitglied der EZB, prognostiziert wieder ansteigende Zinsen. Auch der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes DSGV forderte die EZB zum Ende der Niedrigzins-Phase auf.

Interesse an steigendem Zinsniveau bei vielen Gruppen:
Zu den Gruppen, die unter den Niedrigzinsen leiden und eine Stabilisierung sowie einen Anstieg der Zinsen auf dem Kapitalmarkt befürworten, zählen unter anderem Banken und Versicherungen. Bei den Banken ist dabei das Augenmerk eher auf die Kreditzinsen gerichtet, da in diesem Bereich Erträge erwirtschaftet werden.

Durch steigende Tagesgeldzinsen soll die abnehmende Liquidität der Banken positiv beeinflusst werden. Die teilweise vorzeitige Rückzahlung billiger Kreditgelder aus den beiden Offenmarktgeschäften aus 2011/2012 an die EZB ließen die Liquidität der deutschen Banken in geringem Umfang sinken. Wie auf http://www.zinsenvergleich.com/news nachzulesen ist, könnte diese Tendenz sich positiv auf die Tagesgeldzinsen auswirken.
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