Geldanlage 2013: Auf den Anlagenmix kommt es dieses Jahr an

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Anhand durchschnittlicher Renditeergebnisse des letzten Jahres und Erfahrungswerten gibt eine Expertin des Bankenverbandes eine Einschätzung zur Entscheidungsfindung ab.

Wer sein Geld in diesem Jahr anlegen möchte, hat die Qual der Wahl. Während manche Finanzprodukte risikobehaftet sind, wird die Rendite anderer von der Inflation geschluckt. Den individuellen Königsweg kann einschlagen, wer seinen persönlichen Schwerpunkt gesetzt hat.

Eine Umfrage hat das Anlegerverhalten beleuchtet und ergeben, dass Immobilien und Gold grundsätzlich hoch im Kurs stehen. Hörfunk-Journalist Michael Scheidel hat Kerstin Altendorf vom Bankenverband im Hinblick auf die Untersuchung um eine Einschätzung gebeten. Eines ist jetzt schon sicher: Leicht wird es auch 2013 nicht.

Risikobereite Anleger setzen auf Aktien
Im letzten Jahr konnten Aktienanleger durchschnittlich 28 % Gewinn erzielen, weiß Kerstin Altendorf vom Bankenverband. Da bei Aktien Dividenden ausgezahlt werden, kommt es bei dieser Anlageform im Wesentlichen darauf an, in wirtschaftlich florierende Unternehmen zu investieren. Sein Stückchen vom Ausschüttungskuchen, den Experten für 2013 auf 30 Milliarden Euro prognostizieren, erhält schließlich nur, wer auf das richtige Pferd gesetzt hat.

Kleinere Summen in Index- oder Investmentfonds, größere in Gold investieren?
Die Expertin des Bankenverbandes rät bei Index- oder Investmentfonds dringend zu einem Vergleich anfallender Gebühren. Alsdann können sie eine interessante Alternative darstellen. 2012 freuten sich Anleger über einen 4 %-gen Wertzuwachs. Dieser steht und fällt jedoch im Wortsinne mit dem Goldpreis. Sinkt dieser, bleibt lediglich der reine Materialwert. Wertverluste muss der Anleger dann durch fehlende Zinsen und mangelnde Dividenden hinnehmen.

Experten Empfehlen den Anlagenmix
Der Untersuchung des Bankenverbandes zufolge, liegen auch Fest- und Tagesgeld bei den Deutschen hoch im Kurs. Ein Anlagezeitraum von 3 Jahren lässt eine durchschnittliche Rendite von 2 - 3 % erwarten. Die persönlich richtige Entscheidung zu treffen ist daher alles andere als einfach.

Die Expertin empfiehlt daher auch eine breite Streuung. So kann das Vermögen bestenfalls geteilt und in Teilen in Aktien, in Festgeldanlagen, in Unternehmensanleihen und in Gold investiert werden. In Gold, so Altendorf, sollten allerdings maximal 5 - 10 % des Vermögens angelegt werden.

Auf www.bankenverband.de sind weitere Untersuchungsergebnisse nachzulesen. Welche Anlage im vergangenen Jahr zur besten Durchschnittsrendite führte, mag außerdem als Entscheidungsgrundlage dienen.
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