SPD fordert höhere Steuern für Besserverdienende und gesetzliche Mindestlöhne

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Die SPD will gesetzliche Mindestlöhne und höhere Steuern für Besserverdienende durchsetzen, die SPD-Spitze berät am 11.03.2013 über das Wahlprogramm für die Bundestagswahl.

Steuergeld
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Am 11.03.2013 entschied die SPD-Spitze über das Bundestagswahl-Programm, unter anderem will die SPD gesetzliche Mindestlöhne und höhere Steuern für Besserverdienende durchsetzen.

Höhere Steuern für Besserverdienende und gesetzliche Mindestlöhne will die SPD durchsetzen, über das Bundestagswahl-Programm entscheidet die SPD-Spitze am 11.03.2013. Nach Angaben von SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles sind Steuererhöhungen für Einkommen ab 100.000 Euro erforderlich, um auch in Zukunft trotz Schuldenbremse Investitionen in die Bildung realisieren zu können. Zudem nimmt die Vermögenssteuer eine wichtige Position ein, damit sich die Schere zwischen Armut und Reichtum nicht noch weiter öffnet.

Gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 € pro Stunde
SPD-Vorstandsmitglied und SPD-Landesvorsitzender in Schleswig-Holstein Ralf Stegner will einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 € durchsetzen und geht nicht davon aus, dass sich dies nachteilig auswirken könnte und dadurch Arbeitsplätze gefährdet wären. Wie der SPD-Landesvorsitzende in Schleswig-Holstein erläutert hinsichtlich der problematischen Situation des Friseurgewerbes in Ostdeutschland, dass niemand zum Haare Schneiden extra nach Polen fahren wird.
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