Jeder Fünfte bewahrt Ersparnisse zu Hause auf

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Einer repräsentativen Umfrage zufolge bewahren europaweit unerwartet viele Menschen ihr Erspartes entweder zu Hause oder in einem Schließfach auf.

Geld
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Die ING-DiBa hat das Marktforschungsunternehmen TNS mit einer repräsentativen Umfrage zum Thema "Sparen" beauftragt. Dazu wurden europaweit etwa 14.000 erwachsene Menschen ab einem Alter von 18 in Österreich und weiteren 13 Ländern befragt. Das Ergebnis belegt einen unerwartet hohen Bargeldbestand, und zwar entweder zu Hause oder in einem Bankschließfach.

Unter anderen Möglichkeiten horten auf einem dieser Wege 31 % der Rumänen und Türken, 23 % der Tschechen, 22 % der Österreicher und 17% der Europäer insgesamt ihre Ersparnisse. Ganz im Gegensatz dazu bewahren lediglich 6 % der Niederländer ihr Bargeld daheim oder in einem Schließfach auf.

Geld im Sparschwein oder Sparstrumpf birgt Nachteile
Erstaunt über den hohen Bargeldbestand in Österreich, zeigt Roel Huisman, CEO der ING-DiBa Direktbank Austria, zeigt Nachteile dieser Sparform auf. Sparstrumpf, Sparschwein oder "Piggy Bank" bergen seiner Meinung nach zwei entscheidende Nachteile: Zum Einen könne das Ersparte in Ermangelung von Zinsen nicht vermehrt werden, zum anderen ist es im Falle eines Einbruchs schlicht weg.

In Österreich sichere die gesetzliche Einlagensicherung Erspartes je Bank und Kunde in einer Höhe von bis zu 100.000 € ab. Die ING-DiBa biete darüber hinaus weiteren Schutz. Laut Huisman mag an der Wirtschaftskrise liegen, dass die Menschen derart verunsichert sind und die Piggy Bank ein "Revival" erlebe. Verunsicherung sei jedoch ein schlechter Ratgeber. Ein Sparkonto biete neben der Sicherheit außerdem die Möglichkeit, mit täglich verfügbaren Sparprodukten quasi jederzeit auf sein Geld zugreifen zu können.

Unter 24-Jährige präferieren Bargeldreserven
Während in der Altersgruppe der über 55-Jährigen lediglich jeder Zehnte Geld in sein Sparschwein steckt, sind es europaweit 37% der unter 24-Jährigen. Auch in Österreich präferieren fast ein Drittel dieser Altersgruppe sowie 31% der 25- bis 34-Jährigen Bargeld. In der Gruppe der 45- bis 54-Jährigen hingegen setzen nur 14 % auf Bargeld.

Angesichts dieser Umfrageergebnisse empfiehlt Huisman gerade der jungen Generation, die möglichst frühzeitige Einrichtung eines Sparkontos. Neben einer Motivationssteigerung unterstütze und schule diese Form der Verwaltung den Umgang mit Geld.
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