Arbeitnehmer sollten Resturlaub bis 31. März nehmen

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Arbeitnehmer, die im alten Jahr nicht ihren gesamten Urlaub nehmen konnten, müssen sich nun sputen. Wer seinen Resturlaub nicht bis zum 31. März in Anspruch nimmt, geht leer aus.

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Das Mindesturlaubsgesetz regelt den Anspruch aller Angestellten, Arbeiter und arbeitnehmerähnlichen Personen auf einen jährlichen Mindesturlaub. Laut Gesetz steht Arbeitnehmern ein Anspruch auf 24 Werktage Erholungsurlaub zu. Da Samstage gleichwohl als Werktage eingestuft werden, haben Arbeitnehmer, deren Arbeitswoche fünf Arbeitstage beträgt, einen Anspruch auf mindestens 20 Urlaubstage. Regeln betriebliche Vereinbarungen oder Tarifverträge nichts anderes, verfällt der Anspruch auf den Jahresurlaub laut Gesetz mit Ablauf eines Kalenderjahres.

Übertrag auf erstes Quartal des Folgejahres ist möglich
Arbeitnehmer, die aufgrund einer Urlaubssperre, wegen arbeitsreicher Phasen oder Krankschreibung nicht ihren kompletten Urlaub nehmen konnten, können den Resturlaub in das Folgejahr "mitnehmen". Allerdings muss dieser Resturlaub dann bis spätestens 31. März genommen werden, ansonsten verfällt er. Die Auszahlung des Resturlaubs ist normalerweise nicht möglich, es sei denn, der Arbeitgeber verlässt das Unternehmen.

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